Kindergartenkinder lernen richtiges Verhalten im Notfall

Wenn’s brennt

Selbst mal mit einem Feuerwehrschlauch spritzen dürfen, das war einer der Höhepunkte der Brandschutzerziehung, die die Kirchheimer Feuerwehr am Freitag und Samstag für rund 20 Kinder der Tagesstätte Regenbogen organisiert hatte. Hilfe am Strahlrohr gab Andreas Schmier (Mitte) und begutachtet wurde das Ganze von Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch und Bürgermeister Manfred Koch (dahinter von links). Foto: Löwenberger

Kirchheim. Was soll man machen, wenn es brennt, wen muss man anrufen damit die Feuerwehr kommt und was muss man bei einem solchen Anruf alles sagen? Diese und noch viele Fragen wurden den Kindern der Kirchheimer Kindertagesstätte Regenbogen in spielerischer und spannender Art und Weise beantwortet.

Zur so genannten Brandschutzerziehung waren Andreas Schmier und sein Team am Freitagvormittag zunächst im Kindergarten unterwegs, um rund 20 Mädchen und Jungen das richtige Verhalten im Notfall zu erklären. Viele Fragen der Kinder wurden beantwortet. Wie gefährlich bei einem Feuer der Rauch oder Qualm sein kann, erlebte der Nachwuchs beeindruckt an einem Modellhaus.

Am Samstagvormittag waren die Kinder und ihre Betreuerinnen dann Gäste in der Feuerwache. Da galt es, die roten Autos zu bestaunen und zu erkunden und es gab viele Informationen über das, was die Feuerwehr so alles macht und was sie dafür an Ausrüstung braucht. Gar nicht vorstellen konnten sich die Kinder, was passiert wenn Wasser auf brennendes Fett trifft, und die meisten erschraken heftig, als sie die Fettexplosion aus sicherer Entfernung beobachten konnten. Nach einem Imbiss durften die Kinder dann noch selbst mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. Der Höhepunkt für die Kinder aber war die Fahrt nach Hause mit einem Feuerwehrauto. Vorher gab es noch allerhand Geschenke zum Mitnehmen. So zum Beispiel einen Regenschutz für den Schulrucksack mit Reflexionsstreifen und dem Aufdruck der Feuerwehr Kirchheim, kindgerechte Informationsbroschüren und Malbücher, aber auch wichtige Informationen für die Eltern, beispielsweise über Feuermelder, die demnächst in jeder Wohnung zur Pflichtausstattung gehören.

Von Bernd Löwenberger

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