Grund- und Hundesteuer in der Marktgemeinde Niederaula sollen steigen

Nur der Wasserpreis sinkt

Niederjossa. Grundstücksbesitzer und Hundehalter in der Marktgemeinde Niederaula müssen im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Während ihrer Sitzung am Montagabend in Niederjossa haben die Gemeindevertreter die Erhöhung der Grundsteuern A und B sowie der Hundesteuer beschlossen.

Gleichzeitig wird die Wassergebühr leicht gesenkt. Mit den Stimmen von SPD und des fraktionslosen Gemeindevertreters Thomas Müller wurde der Hebesatz für die Grundsteuern A und B von aktuell 400 Prozent auf 500 Prozent im kommenden Jahr sowie 600 Prozent im Jahr 2016 angehoben. CDU, AfD und Grüne stimmten dagegen. Die Steuererhöhungen waren bereits im Konsolidierungsprogramm vorgesehen gewesen.

Mit den Stimmen von SPD, Thomas Müller sowie einer Stimme aus der Grünen-Fraktion wurde die Hundesteuer für den Ersthund von aktuell 48 Euro auf 60 Euro angehoben. Die Steuersätze von 60 Euro für den Zweithund sowie von 84 Euro für jeden weitern Hund bleiben erhalten. CDU, AfD, sowie ein Grüner stimmten gegen diese Regelung, ein Mitglied der CDU-Fraktion enthielt sich.

Einstimmig bei einer Enthaltung hat die Gemeindevertretung beschlossen, die Wassergebühren von 2,45 Euro pro Kubikmeter auf 2,20 Euro zu senken. Im Jahr 2013 habe die Gemeinde laut Bürgermeister Thomas Rohrbach beim Wasser einen Überschuss von 100 000 Euro erwirtschaftet. Man sei aber angehalten, lediglich kostendeckende Gebühren zu veranlagen.

Die bisher erwirtschafteten Überschüsse sollen laut Beschlussvorlage für anstehende Sanierungsarbeiten zurückgehalten werden. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung, die bisherigen Abwassergebühren von 84 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche sowie von 4,76 Euro pro Kubikmeter verbrauchtes Wasser beizubehalten.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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