Bürger für Niederaula sehen sich bestätigt

Verein: Beitrag löst Erschrecken aus

Niederaula. Der Verein Bürger für Niederaula sieht sich mit seiner Prognose bestätigt, dass die Niederaulaer Grundstückseigentümer sehr viel drastischer zur Kasse gebeten würden, als bisher von der Gemeindeverwaltung verlautbart wurde, nachdem nun exakte Zahlen über die Höhe der von den Anliegern zu zahlenden Straßenbeiträgen bekanntgeworden seien. Darauf weisen Vorstandsmiglieder des Vereins in einer Mitteilung hin. Danach müssten die Anlieger der Berliner Straße 4,22 Euro, der Straßen Am Hängeberg 11,43 Euro und des Roten Rains 20,26 Euro je Quadratmeter Veranlagungsgrundfläche bezahlen. Gerade die letztgenannte Zahl löse Erschrecken bei den Betroffenen aus.

„Ungleichbehandlung“

Man müsse kein Prophet sein, um festzustellen, dass diese unterschiedliche Belastung der Eigentümer Unfrieden stiften werde, schreiben die Vorstandsmitglieder. Als „eklatante Ungleichbehandlung“ bezeichnet der Verein den Umstand, dass Anlieger, deren Straßen bis zum Inkrafttreten der Straßenbeitragssatzung im April 2012 fertiggestellt wurden, keine Beiträge zahlen. „Kein Wunder, dass auch wegen dieses Umstands gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden wird“, so die Bürger für Niederaula. Überrascht worden seien die Vereinsmitglieder von der Auskunft des Bürgermeisters Thomas Rohrbach während der Informationsabende in Niederjossa und Hattenbach. Dort habe er mitgeteilt, dass die Sudetenstraße in Niederjossa und die Bornstraße in Hattenbach (für beide Straßen sei eine grundhafte Erneuerung beschlossen worden) nur mit einem geringfügigen Kostenaufwand saniert werden müssten.

Der Verein Bürger für Niederaula habe stets darauf hingewiesen, dass das beschlossene Investitionsprogramm zum Nutzen der Gemeinde und der zahlungspflichtigen Bürger aufgrund einer erneuten Begutachtung korrigiert werden müsse. Genau dies sei nun eingetreten. (red/jce)

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