Jahrestagung und Ausfahrt der Zündapp-Liebhaber auf dem Eisenberg

Treff für „Grüne Elefanten“

Zu einer Rundfahrt in die Schwalm starteten am Pfingstsamstag rund 50 Maschinen des Typs Zündapp K 601 vom Parkplatz des Berggasthofes Eisenberg. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Rund 140 Mitglieder des internationalen Zündapp K 601 Clubs trafen sich über Pfingsten zu ihrem Jahrestreffen auf dem Eisenberg. Während im Inneren des Berggasthofes während der Jahreshauptversammlung die Geschicke des Vereins besprochen wurden, warteten auf dem Parkplatz fast 70 K 601 Motorräder, die meisten grün und sehr viele mit Beiwagen.

„Das Ganze ist mehr ein Clubtreffen als eine öffentliche Veranstaltung“, erklärte der Vorsitzende, Knuth Behrens aus Flensburg. „Deshalb machen wir im Vorfeld auch keine Werbung, freuen uns aber trotzdem über jeden Gast, der sich für unsere Maschinen interessiert.“ Organisiert hatten das Treffen die hiesigen Mitglieder Frank Braun und Norbert König. Der Club wurde 1974 gegründet. Hauptziel sei die Sicherstellung der Fahrbereitschaft durch Austausch, Beschaffung und Herstellung von Ersatzteilen zwischen den über 300 Mitgliedern weltweit, erläutert Behrens.

So kamen die Besucher des Jahrestreffens, das jedes Jahr an einem anderen Ort stattfindet, dann auch aus ganz Deutschland und angrenzenden Ländern, teils auf eigener Achse, teils aber auch mehr komfortabel mit Auto und dem Motorrad auf dem Trailer. Neben der Jahreshauptversammlung bildeten zwei Ausfahrten in den Schwalm-Eder-Kreis und in die Region um Rotenburg die Schwerpunkte des Treffens.

Die Zündapp K 601 wurde nur in der Zeit zwischen 1951 bis 1957 gebaut. Besonderheit war der 600 Kubikmeter große und 28 PS starke zweizylinder-viertakt Boxermotor. Der verlieh dem Motorrad nicht nur genügend Kraft um auch mit Beiwagen und voll beladen jeden Berg zügig zu erklimmen sondern sorgte auch für den Kosenamen „Elefant“.

Von Bernd Löwenberger

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