Kooperation zwischen Eon-Mitte und Rotkäppchenland zur Förderung der Region

„Stromer“ hilft Touristikern

Ihre langjährige Kooperation vertieften Thomas Keil, Leiter des E.ON Mitte-Regionalzentrums (3. v. rechts) und Heidrun Englisch, Geschäftsführerin des Tourismusservice Rotkäppchenland am Montagmorgen auf dem Eisenberg. Mit dabei waren (von links) die Bürgermeister aus Oberaula, Breitenbach a.H. und Neuenstein, Klaus Wagner, Volker Jaritz und Walter Glänzer, Dr. Gerald Näser, Vorsitzender des Vereins Rotkäppchenland und Ressortbetreiber Harry van den Nouweland. Foto: Löwenberger

Kirchheim. „Die Partnerschaft mit dem Rotkäppchenland ist für uns mehr als nur finanzielle Unterstützung“, sagte Thomas Keil, Leiter des Eon-Mitte-Regionalzentrums, im Heußnerhaus des Berggasthofes Eisenberg.

Der Energieversorger setze vielmehr auch auf Nachhaltigkeit und den Einsatz von Manpower, beispielsweise bei verschiedenen Veranstaltungen. Mit 4000 Euro unterstützt Eon-Mitte den Tourismusservice Rotkäppchenland in diesem Jahr. „Als regional verbundenes Unternehmen, das selbst auf eine langjährige Firmengeschichte zurückblicken kann, ist es für uns sehr wichtig, dass diese Region weiter gestärkt und touristisch ausgebaut wird. Das ist der Grund, weshalb sich Eon-Mitte an dieser Stelle engagiert“, erläuterte Keil.

Mit Strom mobil

Rotkäppchenland-Geschäftsführerin Heidrun Englisch verwies in diesem Zusammenhang auf das gemeinsame Projekt „Erlebnis E-Mobilität im Rotkäppchenland“, mit einer Sternfahrt elektrisch betriebener Fahrzeuge durch die Region im Sommer. Eine solche Veranstaltung soll gemeinsam mit dem ADAC auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt werden. Auch die zwanzig Rotkäppchen-E-Ladesäulen, die in diesem Jahr im Rotkäppchenland installiert wurden (die HZ berichtete) – zu erkennen an der roten Betzel der Schwälmer Tracht auf dem Kopf – gehörten zu diesem Projekt und stärkten die elektromobile Infrastruktur an touristisch markanten Punkten in den Mitgliedskommunen.

Den Eisenberg als Treffpunkt zur Vertiefung der Partnerschaft habe man nicht nur wegen des jetzt wieder in Betrieb gegangenen Hotels mit Tagungsräumen und Restaurant gewählt, erläuterte Englisch. „So, wie der Eisenberg zu den Kommunen Kirchheim, Neuenstein und Oberaula gehört und von diesen gemeinsam betreut und vermarktet wird, ist er auch ein Symbol für die gemeinde- und kreisübergreifenden Aktionen des Rotkäppchenlandes“.

Noch viel investieren

Man müsse in die Region noch viel investieren, waren sich Englisch und Keil einig. Die Zusammenarbeit zwischen der Tourismusregion und dem Energieversorger sei eine gute Voraussetzung, um das Rotkäppchenland zum Vorreiter im Bereich E-Mobilität zu machen. Mit den modernen E-Bikes sei der Eisenberg nunmehr auch für viele Radler bequem zu erreichen, ergänzte Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer. Für Motorradfahrer sei der Berg mit Aussicht bis zum Herkules nach Kassel oder gar bis in die Schwäbische Alb schon längst ein lohnendes Ziel und auch die Wanderer hätten den traditionellen Treffpunkt wieder neu entdeckt. „So viele Menschen wie in diesem Jahr habe ich schon lange nicht mehr hier oben gesehen“, schloss der Bürgermeister.

Von Bernd Löwenberger

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