Versammlung für alle Niederaulaer am 19. August

Straßenbeiträge beschäftigen Bürger

Niederaula. In der Marktgemeinde Niederaula beschäftigen sich derzeit die Menschen mit den immer stärker zunehmenden Belastungen durch Beiträge. Nachdem das Gemeindeparlament am 27. Juni sich mehrheitlich gegen wiederkehrende Straßenbeiträge ausgesprochen hatte, wurde sogar eine Bürgerinitiative „Bürger für Niederaula“ ins Leben gerufen, die sich jedoch für wiederkehrende Beiträge einsetzt. Diesen und andere Gründe nehmen Bürgermeister Thomas Rohrbach und die Parlamentsvorsitzende Petra Wiesenberg zum Anlass, um am Montag, 19. August, ab 20 Uhr im Gemeinschaftszentrum in Niederaula eine Bürgerversammlung abzuhalten.

Von den von der Bürgerinitiative „Bürger für Niederaula“ geforderten wiederkehrenden Straßenbeiträgen und den noch ausstehenden Beiträgen für Wasser, Kanal und die Kläranlage wären sämtliche Grundstückseigentümer in der gesamten Marktgemeinde Niederaula betroffen. Daher sei laut Bürgermeister Rohrbach die Teilnahme an der Bürgerversammlung für alle Niederaulaer mehr als sinnvoll. „Sollte das Interesse so groß sein, dass die Räumlichkeiten am 19. August nicht ausreichen, steht als Ergänzungstermin Montag, 26. August, zur Verfügung“, erklären Rohrbach und Wiesenberg.

An diesem Informationsabend sollen von drei abgeschlossenen Bauprojekten die ersten groben Kostenschätzung je Quadratmeter präsentiert werden, welche als Beispiel für künftige Projekte gelten könnten, merkt der Bürgermeister an.

Natürlich sollen auch Fragen wie: „Warum stehen derzeit so viele Baumaßnahmen an?“, „Bin ich zufrieden, wenn ich für andere Straßen 10 bis 15 Jahre lang zahle und vor meiner Haustür tut sich nichts?“ gestellt werden dürfen. (red/rey)

Kommentare