Bundespolizei übte am Kirchheimer See den Umgang mit Ausnahmesituationen

Sprung ins kalte Wasser

Die Bundespolizei übte am Kirchheimer See den Absprung ins kalte Wasser. Foto: Jens Krannich

Hünfeld/Kirchheim. Alle fünf Jahre ist der Hünfelder Standort der Bundespolizei Ziel eines neunwöchigen Lehrgangs für die BFE (Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit). Der aktuelle Lehrgang endet immer mit einem Highlight für die Teilnehmer.

Neben einem Orientierungsmarsch steht im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser auf dem Programm. Die Teilnehmer werden mit dem Hubschrauber in Fünfergruppen vom Standort Hünfeld abgeholt und zum Kirchheimer See geflogen, wo sie dann aus einer Höhe von etwa zehn Metern aus dem Hubschrauber in das momentan sieben Grad kalte Wasser springen müssen.

„Es bedarf schon einer gewissen Überwindung“, sagte ein Teilnehmer. Und das ist verständlich, denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit, aus einem Hubschrauber ins Wasser zu springen?

Für die Ausbildung, bei der die Frauen und Männer bis an ihre physischen und psychischen Grenzen gebracht werden, sei der Lehrgang ein wichtiger Abschnitt, erläutert Ausbilder Gunter Grimm. Die Polizisten lernten, in Ausnahmesituationen etwas zu machen, was nicht alltäglich sei. Die BFE sei durch die intensive Ausbildung auf derartige Situationen vorbereitet, bestätigte Grimm. In Insiderkreisen spreche man bei der BFE auch von der „Besonders Freundlichen Einheit“, scherzte Grimm. (jk)

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