Seepark meldete Gäste nicht

Kirchheim. Für die Einführung der Bettensteuer hatte die Gemeinde Kirchheim 134 Stunden aufwenden müssen. Auch dabei rechnet Bürgermeister Manfred Koch mit einem wesentlich geringeren Aufwand für die Folgejahre. Die erforderlichen Angaben für die Steuer haben 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe gemacht, bei zwei Betrieben wurde eine Steuerschätzung vorgenommen. Einer davon war demnach die Betreibergesellschaft des Seeparks, die für zwei Quartale von der Gemeinde auf 5889 steuerpflichtige Übernachtungen geschätzt wurde.

Die Eigentümer der Ferienhäuser hatten ihre Anmeldungen fristgerecht abgegeben. Für das Feriendorf der Stadt Hannover war die Aufforderung zur Steuererklärung zunächst an eine falsche Anschrift versandt worden. Aufgrund dieser Verzögerung habe die Gemeinde deshalb noch keine Antwort, erläuterte Bürgermeister Koch. (jce)

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