Erleichterung nach Busunfall: Keine Schwerverletzten

Schüler kamen glimpflich davon

Niederaula. Erleichterung an der Gesamtschule Niederaula: Die Siebtklässler, die am am Freitag auf der Heimfahrt von einer Klassenreise bei Neu-Ulm mit einem Reisebus verunglückt waren, sind glimpflich davongekommen. Wie Schulleiter Lutz Seibel gegenüber unserer Zeitung bestätigte, hätten weder Schüler noch Lehrer ernsthafte Verletzungen davongetragen.

Auf der Heimfahrt von einer Klassenreise in Süddeutschland hatte der Bus mit 46 Schülern, vier Lehrern und zwei Busfahrern an Bord bis zum Stillstand abbremsen müssen, weil der Verkehr in einer Baustelle ins Stocken geraten war. Ein Langholztransporter fuhr auf den Bus auf.

„Wir sind froh dass nichts Schlimmeres passiert ist“, betont Seibel. Der Schulleiter lobte das umsichtige Handeln der Kollegen und die professionelle Arbeit der Helfer vor Ort. „Bei denen werden wir uns auch nochmal bedanken“, so der Seibel. Unter anderem waren die Schüler von zwei Notfallseelsorgern betreut und vom DRK versorgt worden.

Auch die Eltern, die von ihren Kinder per Handy informiert worden waren, hätten laut Seibel besonnen reagiert. Wegen leichter Verletzungen wie Prellungen waren insgesamt zehn Schülerinnen und Schüler vor Ort ambulant behandelt worden. Auch ein Lehrer erlitt laut Schulleiter ein leichtes Schleudertrauma. Ein Schüler war zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Er wurde bereits am Samstag wieder entlassen und von seinen Eltern abgeholt.

Mit Ersatzbus abgeholt

Die übrigen Teilnehmer der Fahrt waren noch am Freitagabend von einem Ersatzbus nach Niederaula gebracht worden und dort gegen 21.30 Uhr eingetroffen.

„Jetzt geht alles seinen Gang“, sagt Seibel. Unfallmeldungen müssten geschrieben werden, auch das Schulamt sei informiert. Über den Busunfall sei gestern noch einmal im Unterricht gesprochen wurden, die Lehrerinnen und Lehrer seien, auch im Hinblick auf mögliche Spätfolgen, sensibilisiert.

„Man sagt zwar immer, kommt gesund wieder, aber dass wirklich etwas passieren kann, daran denkt man nicht“, sagt Seibel. „Wir sind froh, dass es so ausgegangen ist“, so der Schulleiter.

Von Jan-Christoph Eisenberg

Kommentare