Geschwister Hofmann und Wildecker Herzbuben bringen das Breitenbacher Festzelt in Schwung

Schöne Frauen, schwere Jungs

Musikalisch: Anita und Alexandra Hofmann am Xylophon.

Breitenbach/H. So ganz ohne Vorprogramm kam der Turn- und Sportverein Blau-Weiß Breitenbach beim Konzert anlässlich seines 100. Geburtstags am Samstagabend im großen Festzelt neben dem Sportplatz dann doch nicht aus.

Die Ottertaler begannen dafür aber nicht nur eine halbe Stunde vor dem angekündigten Festbeginn, sie sorgten auch schon mal für richtig gute Stimmung.

Nicht nur Volksmusik

Nach 60 Minuten kündigte dann Bürgermeister und Schirmherr Volker Jaritz den ersten Höhepunkt des Abends an: Die Geschwister Hofmann, und Anita und Alexandra legten gleich richtig los. Wer die beiden Musikstars bisher nur als brave Sängerinnen aus biederen Volksmusiksendungen kannte, der war sichtlich überrascht. In einem abwechslungsreichen Programm spannten die Damen bestens gelaunt den Bogen von Volksmusik über Schlager und Hits bis zu Rock und Pop. Sie mischten sich unters Volk und brillierten und überzeugten auf der Bühne mit ihren Instrumenten. Zugaberufe und donnernder Applaus waren die Folge.

Videobericht

Mit „Zwei Kerle wie wir“ begrüßten die Wildecker Herzbuben die 800 Zuschauer im gut gefüllten Zelt.

Ein Ausflug in die Welt der Tenöre mag der Stimmung in den Besucherreihen nicht unbedingt zuträglich gewesen sein, aber stimmgewaltig zeigten sich Wolfgang Schwalm und besonders Wilfried Gliem hier allemal.

Auch „Herzilein“, der Hit, der das Gesangsduo einst berühmt machte, fehlte nicht, und mit „Silberfäden“ entlockte Schwalm seiner Trompete auch noch die höchsten Töne.

Ein Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt der Geschwister Hofmann mit den Herzbuben, der die Besucher gemeinsam mit den Curocas ins „Weiße Rössl am Wolfgangsee“ entführte.

Gänsehaut-Stimmung

Für viele das absolute Highlight des Abendsaber war Gliems Interpretation des Freddie-Mercury-Songs „I Want to break free“, der hier und da für Gänsehaut-Stimmung sorgte.

Nach rund drei Stunden zeigten sich Besucher, Protagonisten und Veranstalter hoch zufrieden, und die Curocas spielten zum Tanz bis in den frühen Morgenstunden.

Von Bernd Löwenberger

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