25 Jahre Scheune an der Aula: Handwerker stellen den Arbeitsalltag von früher nach

Schauen und Staunen

Besonders während des alljährlichen Oldtimer-Treffens, platzt die Scheune an der Aula aus allen Nähten. Am Sonntag feiert das Gebäude seine 25-jährige „Wiederauferstehung“ in Kirchheim. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Mit jeder Menge interessanter Attraktionen feiert die Scheune an der Aula am Sonntag, 17. Juni, ihr 25-jähriges Bestehen an ihrem neuen Standort in Kirchheim.

Unter das Motto „Ländliches Handwerk – die letzten ihrer Zunft“ hat Berthold Schmidt den Jubiläumstag gestellt, und rund 20 Berufe und Tätigkeiten aus vergangenen Tagen werden zu sehen sein.

Das geht vom Butterschlagen über Leinenherstellung bis Drechseln, Intarsienschreinern und Kerzenziehen. Dazu gibt es Ausstellungen, Musik und Unterhaltung und für Essen und Trinken ist natürlich auch gesorgt.

Ab etwa 11 Uhr werden die Handwerker ihre alten Künste vorführen, und auch sonst gibt es in und um die Scheune ungezählte Ausstellungsstücke aus längst vergangener Zeit.

Rund zwei Jahre haben der Abbau der Scheune aus dem Jahre 1790 in Meckbach und der Wiederaufbau an der Aula in Kirchheim gedauert. Im Dezember 1987 wurde dann das alte Fachwerkhaus als Museumsscheune wieder in Betrieb genommen.

Mittlerweile gehören zwei Schuppen, eine Stellmacherei, eine Oldtimerwerkstatt und ein neues, nach 150 Jahre alten Plänen originalgetreu aufgebautes, Backhaus zu dem Ensemble.

Am Sonntag lohnt sich ein Besuch in der Scheune an der Aula also in jedem Fall – und das Wetter soll gut werden. Das sagt nicht nur der Wetterbericht, sondern auch Berthold Schmidt, und der kennt sich aus, denn bei Veranstaltungen in der Sonne herrscht – fast – immer eitel Sonnenschein.

All das verspricht spannende Rückblicke in das Leben und die Arbeit unserer Vorfahren. (lö)

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