Kreisseniorentag in Niederaula lockt rund 220 Seniorinnen und Senioren über 80

Der rote Faden des Lebens

Mit rund 220 Seniorinnen und Senioren aus den umliegenden Gemeinden war der Festsaal im „Alten Forsthaus“ in Niederaula beim Kreisaltentag am Montagnachmittag gut gefüllt. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Obersuhler Blasmusik. Foto: Löwenberger

Kirchheim. So wie dermal einst der Faden der Ariadne Theseus aus dem Labyrinth geführt habe, nachdem er den Minotauros getötete hatte, ziehe sich durch jedes Leben ein „Roter Faden“ der die Persönlichkeit bestimme, den Sinn des Lebens präge und mit Gottes Hilfe Halt und Orientierung gebe, deutete der Niederaulaer Pfarrer Werner Ewald die griechische Geschichte angesichts immer größer werdender Lebenserwartung in seiner kleinen Andacht.

Zuvor hatte der Landrat des Kreises Hersfeld-Rotenburg, Dr. Karl-Ernst Schmidt, neben Prominenz aus Politik und Wirtschaft rund 220 Seniorinnen und Senioren über 80 aus Breitenbach a.H., Kirchheim, Neuenstein und Niederaula im Saal des „Alten Forsthaus“ zum dritten Kreisseniorentag in diesem Jahr willkommen geheißen. Auch Schmidt hatte die steigende Lebenserwartung – bei Männern aktuell 78, bei Frauen 83 Jahre – angesprochen und geraten, dieses „Geschenk Gottes im Wandel der Zeit in die Zukunft der Enkel zu investieren.“Deutschland werde älter und er freue sich, wie „agil und aktiv“ die Senioren im hohen Alter heute noch seien, so Schmidt weiter.

Tanzgruppe und Chor

Bei Kaffee und Kuchen fanden die Gäste zusammen und kamen ins Gespräch. Für Unterhaltung sorgten die Kinder- und Jugendgruppe des Tanzstudios Fründ unter Leitung von Birgitt Fründ, und der evangelische Kirchenchor Niederaula, geleitet von Bettina Köhler. Die Obersuhler Blasmusik unter Leitung von Thorsten Gräf sorgte für die musikalische Unterhaltung, ließ das Fest nach rund drei Stunden mit „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ ausklingen und da waren alle aufgefordert, kräftig mit zu singen. (lö)

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