Rohrbach zeigt CDU an wegen Verleumdung

Thomas Rohrbach

Niederaula. Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach will die Niederaulaer CDU wegen Verleumdung und Rufschädigung anzeigen. Das teilte er in einer Pressemitteilung mit. Rohrbach bezieht sich dabei auf eine Pressemitteilung der CDU vom 27. August, in der von „erheblicher Ungleichbehandlung einzelner Bürger einschließlich des Bürgermeisters selbst“ die Rede war. Außerdem werfe die CDU Rohrbach eine höhere Verschuldung der Gemeinde als tatsächlich vorhanden vor.

Vorwürfe ausräumen

Auf Nachfrage beim Fraktionsvorsitzenden habe dieser die Vorwürfe weder bekräftigen noch kommentieren können, da er diese Mitteilung selbst in seiner Funktion als Fraktions- und Ortsverbandsvorsitzender nicht gekannt habe, schreibt Rohrbach. Der Rathauschef habe daraufhin die CDU aufgefordert, die Vorwürfe zu benennen oder auszuräumen.

Beides sei bisher nicht geschehen. Weil die CDU die aus Sicht des Bürgermeisters unhaltbaren Vorwürfe nicht ausgeräumt hat, will dieser den Sachverhalt über seinen Rechtsbeistand der Staatsanwaltschaft übergeben. Rohrbach hat nach eigenem Bekunden aus Kreisen der CDU erfahren, dass es sich bei dem Verfasser der strittigen Pressemitteilung um das Fraktionsmitglied Rolf Müller aus Niederaula handeln soll. (red/jce)

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