Louvre Hotels plant Erfolgskurs in Kirchheim

Roadhouse unter neuem Dach

Zur Vertragsunterzeichnung mit der Louvre Hotels Group waren auf der Terrasse des Roadhouse Kirchheim vertreten (von links): Eric Hübbers, Andreas Bierbacher (scheidender Direktor), Inhaber und Geschäftsführer Petrus van den Koolwijk, Michael Spetter, der neue Direktor Maarten de Boer, Ron Spies, F&B Manager Michael Frank, Salesmanager Jörg Schäfer und Bauleiter Torsten Jouvenal. Foto: Löwenberger

Kirchheim. „Ich kenne die Geschichte des Hauses und ich weiß, dass es nicht sehr gut lief in den letzten Jahren, aber wir haben in diesem Jahr bereits eine Menge getan“, sagte Michael Spetter, External Advisor to the President der Louvre Hotels Group, während der Vertragsunterzeichnung in den Verkehrslärm auf der windigen Terrasse des Motels. Auf holländisch bedankte sich Spetter bei Geschäftsführer Petrus van de Koolwijk für die Vereinbarung.

Rund 1100 Hotels weltweit mit Schwerpunkt in Europa habe die Louvre Hotels Group, informierte Development Manager Eric Hübbers. Seit der Fusion der französischen Hotelgruppe mit der holländischen Golden Tulip Group sei man weiter auf Expansionskurs. Die Gruppe besitze und betreibe selbst eigene Hotels, gebe aber in Form von Franchise-Verträgen, so wie hier in Kirchheim, auch individuellen Hoteliers oder Eigentümern die Möglichkeit, von den Vorteile einer Gruppe zu profitieren, sowohl im Einkauf als auch in der Vermarktung und im Verkauf.

In den letzten sechs Monaten habe man viel investiert hier in Kirchheim, sagte Head of Operations Ron Spies. Nach umfangreichen Umbauten und mit teilweise neuer Mannschaft will man jetzt das Potential des Hauses besser nutzen. Kurzfristig soll ein Public Viewing zur Fußball Europameisterschaft auch die Kundschaft vor Ort in das Roadhouse locken. Dazu hat man eine Cheerleadergruppe aus Stuttgart engagiert und plant Autokorsos im Falle deutscher Siege ab dem Halbfinale.

In der Showküche kann man dem Koch bei der Zubereitung der Speisen über die Schulter blicken und für die Zukunft sind kulturelle und sportliche Veranstaltungen vorgesehen. Unter anderem gibt es einen Plan für den Bau einer Veranstaltungsarena, in der bis zu 2500 Personen Platz finden sollen. (lö)

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