Bauarbeiten für neue Auf- und Abfahrtsspur zur Raststätte an der A 5 sind in der Endphase

Rastlos auf dem Rimberg

Kein Durchkommen: Die Zufahrt zum Rasthaus Rimberg ist derzeit in nördlicher Fahrtrichtung gesperrt. Dort entstehen derzeit ein separater Verzögerungsstreifen (hinten links) für abfahrende Fahrzeuge sowie ein Beschleunigungsstreifen (vorne) für Autos, die nach der Rast zurück auf die Autobahn wollen. Hinten rechts das im Jahr 1953 eröffnete Rasthaus, zu dem die aus Richtung Alsfeld kommenden Fahrzeuge über eine Brücke gelangen. Fotos: Eisenberg

Breitenbach/H. Auto- und Lastwagenfahrer, die auf der A 5 in Richtung Norden unterwegs sind und hinter Alsfeld Hunger verspüren, müssen derzeit über das Hattenbacher Dreieck hinaus fahren. Noch bis zum 3. Juli ist die Zu- und Ausfahrt zur und von der Rastanlage Rimberg in Fahrtrichtung Kassel voll gesperrt. Im Auftrag des Bundes lässt die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil eine gesonderte Abfahrts- und Auffahrspur zur Autobahnraststätte Rimberg bauen.

Um zum im Jahr 1953 eröffneten Rasthaus zu gelangen, müssen die aus Richtung Alsfeld kommenden Fahrzeuge die Autobahn auf einer Brücke überqueren. Deren Auffahrt zweigte bisher ohne Verzögerungsspur vom rechten Fahrstreifen ab. Fahrzeuge, die von Rasthaus auf die Autobahn zurückkehrten, mussten sich ohne Beschleunigungsstreifen wieder auf die rechte Spur einfädeln. Um diesen Mangel zu beheben, wird seit dem Mai 2014 an den zusätzlichen Spuren gebaut. Wegen der schwierigen Topografie waren dafür im Bereich des großen Bartküppels umfangreiche Erdarbeiten notwendig.

Mauern und Wände

Wie Daniela Czirjak, Pressesprecherin von Hessen Mobil mitteilt, mussten beispielsweise Stützmauern und Schwergewichtswände gebaut sowie Entwässerungs- und Straßenbauarbeiten erledigt werden. Auch die Asphaltdecke auf der zur Brücke führenden Rampe wurde abgefräst und soll ebenso erneuert werden, wie die Schutz- und Leiteinrichtungen. Insgesamt investiert die Bundesrepublik rund 2,4 Millionen Euro in die Baumaßnahme.

Die Stützmauern und Schwergewichtswände sind schon weitgehend fertiggestellt, bis zum 3. Juni sollen auch die Asphaltarbeiten erledigt und die Zufahrten wieder offen sein. Noch läuft der Verkehr auf eingeengten Fahrstreifen an der Baustelle vorbei. Die Verantwortlichen von Hessen Mobil gehen davon aus, dass bis zum Beginn der Sommerferien alle Warnbaken abgeräumt sind. Einer Rast mit Fernblick auf dem Rimberg steht dann in beiden Fahrtrichtungen nichts mehr im Wege.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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