Friedigeröder hoffen auf Verkehrsberuhigung

Ortsschilder sollen versetzt werden

Das Dorfgemeinschaftshaus Friedigerode verfügt jetzt über einen Behindertenlift. Foto: nh.

Oberaula. Mit der Frage, ob denn das Ortsschild versetzt werden könne, beschäftigten sich die Teilnehmer des Bürgergesprächs der Oberaulaer Christdemokraten im Schützenraum des Dorfgemeinschaftshauses von Friedigerode.

Die Friedigeröder wünschen sich die Verlegung des Ortseingangsschildes, da zwischen dem Beginn der Wohnbebauung an der Kreisstraße 122 und dem Ortsschild generell zu schnell gefahren werde. Die Bewohner hoffen, dass die Verlegung des Ortseingangsschildes auch eine reduzierte Verkehrsgeschwindigkeit zur Folge hätte.

Streitthema Straßenbeiträge

Diskutiert wurde auch über die Möglichkeit, wiederkehrende Straßenbeiträge in der Knüllgemeinde einzuführen. Dem standen die Teilnehmer eher skeptisch gegenüber: So wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Straßen durch finanzielle Mittel der Grundstückseigentümer ausgebaut. Eine erneute Belastung sei da kontraproduktiv.

Untermauert wurde jedoch die Forderung, sich beim Straßenbauträger für die baldige Sanierung der B 454 einzusetzen, die täglich tausende Verkehrsteilnehmer nutzten und die sich in einem desolaten Zustand befinde. „Was im Nachbarkreis aktuell an Straßenerneuerung an der Bundesstraße durchgeführt wird, muss auch für Oberaula verwirklicht werden“, war die Forderung, die CDU-Vorsitzender Dieter Groß mitnahm und dem Gemeindevorstand vortrug.

Zwischenzeitlich informierte Oberaulas Erster Beigeordneter Lothar Maurer darüber, dass die besonders schadhaften Stellen noch in diesem Jahr durch Hessen Mobil ausgebessert werden sollen und die Instandsetzung für 2014 geplant sei.

Außerdem wurde eine Verbesserung beim Heckenschnitt am Fuß- und Radweg entlang der K122 , über die Abfuhr von Grasschnitt ehrenamtlich gemähter Gemeindegrundstücke und die Müllbeseitigung am Friedhof diskutiert.

Erfreut nahmen die Teilnehmer zur Kenntnis, dass das Dorfgemeinschaftshaus nun auch mit einem behindertengerechten Zugang ausgestattet ist. (red/esp)

Kommentare