Vorbereitungen für 650-Jahr-Feier 2014 haben begonnen – Wahl der Heidelbeerkönigin

Olberode rüstet zum Fest

Mächtig zur Sache ging es am Samstagvormittag bei leichtem Schneetreiben rund um die Heidelbeerhütte im Oberaulaer Ortsteil Olberode. Hier nahmen die Vorbereitungsarbeiten zum Dorfjubiläum im nächsten Jahr bereits deutlich Gestalt an. Am Himmelfahrtstag sollen sich hier die Bewerberinnen für das Amt der Heidelbeerkönigin vorstellen. Foto: Löwenberger

Olberode. Ein Konzert in M(otor)-Moll gab am Samstagmorgen ein Orchester aus Heckenscheren, Kettensägen, Motorsensen, Radladern, Hacken und Schippen rund um die Heidelbeerhütte in dem Oberaulaer Ortsteil Olberode.

Vom 5. bis 7. September 2014 wird das Fest zur urkundlichen Ersterwähnung im Jahre 1364 mit großem Programm gefeiert, aber schon jetzt haben die Olwererer mit den Vorbereitungen begonnen.

Bei leichtem Schneetreiben und Temperaturen von knapp über Null, waren überall im Dorf Frauen und Männer damit beschäftigt, für Ordnung zu sorgen. Einsatzschwerpunkt aber war der Platz rund um die Heidelbeerhütte. Auch hier war „schweres Gerät“ aufgefahren worden, um die Hütte und den Festplatz auf Vordermann zu bringen, besonders aber galt es, eine Bühne zu errichten. Die wird schon am Donnerstag, 9. Mai, (Himmelfahrtstag) diesen Jahres gebraucht. Dann nämlich soll hier der Vorentscheid zur Wahl der Heidelbeerkönigin 2014 die Feierlichkeiten zum Jubiläum einläuten.

Gesucht werden dazu „selbstbewusste junge oder junggebliebene Frauen ab 17 Jahren“. Bewerben können sich die Damen unter www.650-jahre-olberode.de, Die Königinnenwahl findet dann am 1. September 2013 wieder an der Hütte am nördlichen Ortsrand statt. Im Jubiläumsjahr soll die Königin dann als Ehrengast an den Veranstaltungen teilnehmen und als Repräsentantin das Dorf vertreten und bewerben.

Historischer Hintergrund für die Wahl einer Heidelbeerkönigin ist eine Sage, wonach die Olberöder in der Vergangenheit so geizig waren, dass sie sogar Heidelbeeren vierteilten, was ihnen den Namen „Herrelbeernschnetze“ einbrachte.

Natürlich ging der Arbeitseinsatz nicht ganz ohne Spaß ab, und so gab es neben einem Lagerfeuer zum Aufwärmen, gegrillte Bratwurst gegen den Hunger, und trotz der niedrigen Temperaturen ein Pils aus der Flasche gegen den Durst. (lö)

Von Bernd Löwenberger

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