Dr. Hannelore Mentel wagt sich im hohen Alter fast täglich ins Kirchheimer Freibad

Mit 90 noch täglich schwimmen

Dr. Hannelore Mentel (vorne mit Sonnenbrille und kleines Bild) im Kreise anderer abgehärteter Frühschwimmer morgens im Kirchheimer Freibad. Foto: privat

Kirchheim. Trotz des relativ schlechten Wetters in diesem Sommer geht Dr. Hannelore Mentel auch dieses Jahr nahezu täglich schwimmen. Mit einigen anderen etwas abgehärteten Kirchheimern zählt sie zu den Frühschwimmern, die regelmäßig bei der Öffnung des Kirchheimers Freibades in dem erfrischenden Nass ihre Runden drehen.

1922 in Münster geboren, studierte sie Medizin und kam durch die Eheschließung mit ihrem Mann Waldemar 1955 nach Kirchheim. Dort hatte ihr Mann 1946 eine Arztpraxis eröffnet, in der sie, nachdem ihre Tochter Claudia älter war, ab 1961 mitarbeitete. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1975 führte sie die Arztpraxis dann allein weiter.

Seit ihrem Ruhestand geht sie möglichst regelmäßig schwimmen. In ihrer Jugend hatte sie bereits den DLRG-Schwimmschein gemacht und schwamm zeitlebens viel.

Als Ärztin weiß sie, wie wichtig regelmäßige Bewegung für die körperliche Gesundheit ist, und so hält sie das Schwimmen für eine besonders gute Sportart. Nur bedauert sie, dass so wenig Kirchheimer die herrliche Anlage des solarbeheizten Kirchheimer Schwimmbades nutzen. Sie könnte jedenfalls allen das Schwimmen wärmstens empfehlen, nicht nur bei 30 Grad. Nicht zuletzt genießt sie im Alter täglich die Gemeinschaft mit den anderen Frühschwimmern, für die sie gewissermaßen ein Vorbild ist. (red/wit)

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