Hessische Landessenioren diskutierten in Oberaula über Optimierung ihrer Arbeit

Wie es noch besser gehen kann

Um die Optimierung ihrer Arbeit ging es bei dem Seminar für Vorsitzende hessischer Seniorenvertretungen im Oberaulaer Hotel „Zum Stern“. Eingeladen hatte die Landesseniorenvertretung Hessen e.V. und deren Vorsitzende Ingrid Bernhammer (stehend). Links daneben ihr Stellvertreter, Werner Knöß. Foto: Löwenberger

Oberaula. Fast drei Tage lang saßen 36 Vorsitzende kommunaler Seniorenvertretungen oder deren Stellvertreter aus Hessen im Oberaulaer Hotel „Zum Stern“ zusammen, um ihre Arbeit und ihr Engagement für die älteren Menschen in ihrer Heimat zu optimieren.

Zum neunten Mal hatte die Vorsitzende des Landesseniorenbeirates Hessen, Ingrid Bernhammer, in den Luftkurort am Rande der Schwalm eingeladen.

Das umfangreiche Programm reichte von Rat und Hilfe bei Gesetzesfragen, wie zum Beispiel dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz bis hin zu Informationen um den Versicherungsschutz im Ehrenamt. Besonderes Interesse fand das Hauptthema „Teamrollen – Aus Einzelheiten ein Ganzes bilden“ des Organisationsberaters Sedat Cakir bei den Teilnehmern. Hier ging es nicht nur darum, den eigenen Seniorenbeirat optimal zu gestalten und zu organisieren, und jedem Mitglied die Arbeiten und Themen zuzuordnen, die es am besten beherrscht, auch die Rollen und Funktionen der Vorsitzenden wurden thematisiert und in einer Art Selbstfindung erarbeitet und eingeordnet. „Dieses Thema war sehr hilfreich und ganz nah an der Realität des Alltags“, zog Ilse Koch aus Bebra ihre persönliche Bilanz.

Breiten Raum während der Tagung nahm auch der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und die Vorstellung neuer Projekte ein. Diskutiert wurde in diesem Zusammenhang beispielsweise der Stellenwert der Seniorenvertretungen in den Kommunen, die mangelnde Unterstützung der Einrichtung durch Bund und Länder oder die Probleme, sich – besonders in der überregionalen – Presse ausreichend zu präsentieren. „Hier kann jeder von jedem lernen und Projekte, die anderswo schon funktionieren, in der eigenen Kommune einbringen“, freute sich Ingrid Bernhammer über die rege Beteiligung der Anwesenden.

Da nahm es nicht wunder, dass auch nach dem Abendessen bei einem gemütlichen Glas Wein oder Bier weiter gefachsimpelt wurde.

Von Bernd Löwenberger

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