Dem neuen Buch der früheren Niederaulaerin droht Verbot

Autorin Zange: Eltern gehen gegen Roman vor

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Julia Zange

Berlin/Niederaula. Die Eltern der aus Niederaula stammenden Autorin Julia Zange gehen mit dem Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den neuen Roman „Realitätsgewitter“ ihrer Tochter vor. In dem Buch wird ein handgreiflicher Konflikt einer jungen Frau mit ihrer Mutter thematisiert.

Sollte das juristische Vorgehen Erfolg haben, droht dem Roman das Verbot. Über den „Fall Zange“ haben in diesen Tagen beispielsweise die Süddeutsche Zeitung und die Welt berichtet.

Julia Zange, die seit 2006 in Berlin lebt, erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass sie die Reaktion ihrer Eltern nicht verstehe. „Es tut mir sehr weh, dass es jetzt zu einer juristischen Auseinandersetzung gekommen ist“, heißt es in ihrer Stellungnahme, das Buch sei schließlich keine Autobiografie.

„Ich habe lediglich einen Roman geschrieben über ein Mädchen, das nach sehr langer Zeit ihr Trauma aufdeckt und dadurch in existentielle Schwierigkeiten gerät,“ erläutert Zange, die ausdrücklich etwaige Ähnlichkeiten mit lebenden Personen verneint.

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