Auf der Autobahn in Richtung Fulda wird gebaut – Anschlussstelle Niederaula gesperrt

Neuer Asphalt für die A7

Arbeiten auf der Autobahn: Nahe der Abfahrt Niederaula bringen Arbeiter der Firma Strassing-Limes eine neue Asphaltdecke auf die A7 auf. Foto: Eisenberg

Niederaula. Ein Nadelöhr für Auto- und Lastwagenfahrer ist derzeit die Autobahn 7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Niederaula. Auf etwa viereinhalb Kilometern Länge lässt die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil die Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Süden erneuern.

„Die A 7 weist in dem betroffenen Abschnitt verschiedene Fahrbahnschäden auf, sodass eine Instandsetzung der beiden Fahrspuren erforderlich ist“, erläutert Behördensprecherin Daniela Czirjak. 1,9 Millionen Euro investiert die Bundesrepublik in die Instandsetzung. Die Arbeiten verlaufen laut Czirjak nach Plan, bis Mitte November soll alles fertig sein. Damit auf der Fahrbahn gearbeitet werden kann, wird der Verkehr in der sogenannten Drei-Plus-Eins-Regelung an der Baustelle vorbeigeführt. Das bedeutet, dass ein Fahrstreifen auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und ein Fahrstreifen am Baustellenbereich vorbei geführt wird. In jede Richtung stehen so zwei Fahrspuren zur Verfügung. Weil der Standstreifen wegfällt, gibt es eine Nothaltebucht.

Fräsen im Einsatz

Große Fräsen haben im Wald zwischen Hattenbach und Niederjossa die Fahrbahndecke aufgenommen. Weiter unten im Tal brachten die Mitarbeiter der Baufirma Strassing-Limes derweil die neue Asphaltdecke auf. „Die Baustellen-Lkw fahren am Hattenbacher Dreieck auf die Autobahn und in Niederaula wieder herunter“, erläutert Daniela Czirjak die Baustellenlogistik. Lediglich wenn der Bereich der Abfahrt asphaltiert wird, müssen Lastwagen nach ihren Materiallieferungen bis zu Raststätte Großenmoor oder zur Abfahrt Hünfeld/Schlitz durchfahren.

Voraussichtlich bis zum 2. Oktober ist an der Anschlussstelle die Abfahrt aus Richtung Hattenbacher Dreieck kommend sowie die Auffahrt in Richtung Fulda gesperrt. Die Fahrzeuge werden über Landstraßen zur Autobahnauffahrt Kirchheim umgeleitet. Während der Bauarbeiten ebenfalls nicht benutzbar ist der Rastplatz Strampen, dessen Beschleunigungs- und Verzögerungsspur ebenfalls erneuert werden. Dort haben die Bauarbeiter ihren Stützpunkt eingerichtet.

Der Parkplatz, der bisher 31 Auto- und vier Lastwagenstellplätze bietet, soll in naher Zukunft auf 40 Autoparkplätze sowie 24 Lastwagen- und zwei Busparkplätze ausgebaut werden.

Parkplatz-Erweiterung

In der Gegenrichtung wird der bisherige Standort des Parkplatzes Ottersbach aufgegeben. Die Anlage rückt an die Autobahnausfahrt Niederaula und wird auf 14 Auto-, 19 Lastwagen- und zwei Busparkplätze ausgebaut. Wann die Erweiterung der Parkplätze beginnt, steht nach Auskunft von Daniela Czirjak noch nicht fest. Derzeit laufe das Planfeststellungsverfahren.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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