Gemeinde Breitenbach/H. erneuert Hauptversorgungsleitung zum Tiefbrunnen

Neue Rohre fürs Wasser

Angekommen: Bauhofmitarbeiter Carsten Wettlaufer sichert in der Baugrube die neue Wasserleitung, die im Spülbohrverfahren unter der Machtloser Straße hindurchgepresst wurde. Foto: Eisenberg

Breitenbach/H. Die Gemeinde Breitenbach bringt ihre Wasserversorgung auf Vordermann: An der Machtloser Straße, kurz hinter dem Ortseingang des Kernortes, sind auf Höhe des Aussiedlerhofes die Arbeiten in vollem Gang.

Für die Sanierung der Hauptleitung, die den Kernort und den Ortsteil Oberjossa mit Trinkwasser versorgt, waren für den 200 Meter langen Abschnitt zwischen Tiefbrunnen und Machtloser Straße 42 100 Euro im Haushalt eingestellt. Weil aber auch die 40 Jahre alte Hauptversorgungsleitung vom Tiefbrunnen bis hinauf zum Hochbehälter sowie die parallel verlaufende Fall-Leitung Schäden durch Lochfraß aufweisen, hatten die Gemeindevertreter während ihrer Sitzung im Juni beschlossen, diese gleich mit zu beseitigen.

Ohne Bagger

73 000 Euro wurden dafür zusätzlich bereitgestellt. Wie Bürgermeister Volker Jaritz berichtet, hatte es insbesondere im Abschnitt zwischen Tiefbrunnen und Machtloser Straße wegen des schlechten Zustandes der alten Leitungen immer wieder Wasserrohrbrüche gegeben. Als neuralgischer Punkt bei den Bauarbeiten erwies sich die Landesstraße 3294, die von Breitenbach über den Rimberg in den Ortsteil Machtlos führt. Die Verkehrsbehörde Hessen Mobil habe nicht zugestimmt, die Straße zu sperren, um die Fahrbahn aufbaggern und die Leitung verlegen zu können, berichtet der Rathauschef. Deshalb musste die Gemeinde das Kunststoffrohr von einer Spezialfirma im sogenannten Spülbohrverfahren unter der Straße hindurchschieben lassen, ohne die Fahrbahn zu öffnen. Die Erdarbeiten und das Verlegen der Leitungen auf der restlichen Strecke übernehmen, wie bei den meisten Bauarbeiten in der Herzberggemeinde üblich, die Mitarbeiter des Bauhofs.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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