Gemeindevertretung soll gegen Wahlnachlese von Bürgermeister Thomas Rohrbach vorgehen

Müller will Rüge für Rathauschef

Thomas

Niederaula. Der fraktionslose Gemeindevertreter Thomas Müller will eine Rüge gegen den Niederaulaer Bürgermeister Thomas Rohrbach anstrengen. Einen entsprechenden Antrag an die Gemeindevertretung kündigte Müller in einem Informationsschreiben an die Parlamentsvorsitzende sowie die Medien an.

Müller bezieht sich dabei auf eine Nachlese zur Bürgermeisterwahl, die Rohrbach am 17. Oktober im Mittelungsblatt der Marktgemeinde veröffentlicht hatte. Darin beklagt Rohrbach massive Diffamierungen während des Wahlkampfes. Er fordert seine Kritiker auf, demokratisch gefasste Entscheidungen zu akzeptieren und zu einer „sachdienlichen Kommunalpolitik“ zurückzukehren oder den Hut zu nehmen. In Müllers Augen steht diese Kritik dem Bürgermeister nicht zu, da Meinungen offen geäußert werden dürften. Das Verhalten des Bürgermeisters solle gerügt werden, da andere Bürger und Institutionen nicht das Recht zu einer kostenlosen Meinungsäußerung im Wochenblatt hätten. Klärungsbedarf hat Müller auch zu Aussagen, die der Bürgermeister in einem Fernsehbeitrag über die Straßenbeiträge in der Marktgemeinde gemacht hat. (jce)

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