Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach weist Kritik der Bürgerinitiative zurück

„Mit fremden Federn“

Niederaula. Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach reagiert auf die erneute Kritik des Vereins Bürger für Niederaula an der Höhe der Anliegerbeiträge. Erstmals würden in Niederaula die fertiggestellten Straßenzüge auf Grundlage der bestehen Straßenbeitragssatzung abgerechnet, schreibt Rohrbach.

In der Berliner Straße und Am Hängeberg seien die Beiträge geringer ausgefallen als vorher geschätzt und unter Vorbehalt mitgeteilt. Dass im Vorfeld nur grobe Schätzungen herausgeben werden können, zeige sich an der Straße „Roten Rain“, wo die geschätzten Kosten von etwa 17 Euro je Quadratmeter nun um drei Euro überschritten werden.

Der dortige Betrag von 20 Euro je Quadratmeter dürfe aber nicht als Maßstab für andere Straßen herangezogen werden. In der Berliner Straße etwa fielen Kosten in Höhe von vier Euro je Quadratmeter an. Die Aussagen der Sprecher der Bürgerinitiative bezüglich der Beitragssteigerungen seien bei zwei Straßen schlichtweg falsch und bei einer Straße sei nicht die Entstehung wiedergegeben.

Das Bereitstellen ausreichender Haushaltsmittel bedeute noch nicht eine Komplettsanierung. Das zeige sich am Beispiel der Sudetenstraße in Niederjossa sowie auch anderer Kanäle und Straßen, die von 2010 bis 2012 ausgebaut wurden. Jede einzelne angedachte Maßnahme werde auf eine optimale und wirtschaftliche Lösung geprüft. In Ihrer Presseerklärung schmücke sich die Bürgerinitiative (BI) mit fremden Federn, indem sie unterstreiche, dass all dies nur ihr zu verdanken sei, so Rohrbach.

Wirtschaftlichste Lösung

„Es ist schon schlimm genug, wenn im Gemeindeparlament die Vorgehensweise und der Informationsfluss falsch dargestellt wird, indem den Mitarbeitern Untätigkeit und fehlende Fachkompetenz unterstellt wird“, schreibt Rohrbach. Verwunderlich sei dann nur, dass die BI nun den Ruhm für die gute geleistete Arbeit der verantwortlichen Mitarbeiter in der Verwaltung und der beteiligten Ingenieurbüros ernten wolle. Seit seinem Amtsantritt werde alles darangesetzt, jede Maßnahme vorab nochmals zu überprüfen und die wirtschaftlichste Lösung zu suchen, schreibt Rohrbach. Dieser Weg solle weiter beschritten werden. (red/jce)

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