Industriestraße wurde beim sechsten Autobahnfest in Kirchheim zur Festmeile

250 Meter in zwei Stunden

Angenehme Temperaturen, ein umfangreiches Angebot und vielfältiges Programm lockten am Wochenende tausende Besucher zum Kirchheimer Autobahnfest in der Industriestraße und auf den angrenzenden Betriebshöfen.

Kirchheim. Nur rund 250 Meter lang ist die Industriestraße in Kirchheim. Am Sonntag konnte es schon mal ein bis zwei Stunden dauern, um von einem Ende zum anderen zu gelangen.

Während des sechsten Autobahnfestes zwischen dem Rewe-Markt und der Scheune an der Aula traf man auf der Gasse und den angrenzenden Betriebshöfen überall auf Freunde und Bekannte, fand Zeit für einen Plausch oder verweilte an den zahlreichen Ständen der Aussteller.

Über moderne Geräte zur Gartenpflege konnten sich die Besucher ebenso informieren wie über zukunftsweisende Energienutzung, schnelles Internet, eine neue Treppe oder nützliche Küchenutensilien. Die Freunde zur Rettung des Kirchheimer Tierparks rührten die Werbetrommel ebenso wie das Bad Hersfelder „wortreich“.

Es gab Musik und Tanz, etwa von den Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Regenbogen, der Stadlwirtin Maria oder der Schlagersängerin Anita Burck, die sich gemeinsam mit dem Team der Waldhessen-Trophy für den Verein Kinder- und Jugendhospiz „Kleine Helden“ engagiert.

Ebenso umfangreich war das Angebot an Speisen und Getränken, vom leckeren Streuselkuchen der Landfrauen über die klassische Currywurst bis zum deftigen Krustenbraten, von Limo, Bier und Wein bis hin zum „Caipi“ und dem immer noch aktuellen Kultgetränk, dem „Hugo“.

Rundflug zu gewinnen

Auch die Preise der abschließenden Tombola konnten sich sehen lassen. Neben einfachen Brötchentüten, Sachpreisen und Gutscheinen wartete sogar ein Rundflug mit dem Hubschrauber auf die glücklichen Gewinner.

Bereits am Samstagabend hatte das Fest mit einem Umtrunk und Musik auf der so genannten „Hess-Wies’n“ auf dem unteren SVG-Hof begonnen. In den Sonntag war man dann mit einem Festgottesdienst in der Scheune an der Aula gestartet, und bis am Sonntagabend die letzten Gäste den Weg nach Hause antraten, da waren mehr als 24 Stunden vergangen – aber Kirchheim ist ja immer rund um die Uhr geöffnet.

Von Bernd Löwenberger

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