Schwimmbadstraße in Oberaula ohne Gehweg

Mehr Sicherheit für die Fußgänger

Sind vor Ort: (von rechts) Die Gemeindevertreter Mario Tometzki und Ortrun Albert und der Fraktionsvorsitzende Toni Soller mit seiner Tochter Alea. Foto: nh

Oberaula. Fußgänger, die in der Oberaulaer Kerngemeinde die Schwimmbadstraße entlang gehen, sind einer besonderen Gefährdung ausgesetzt, denn es gibt für sie weder rechts noch links einen Bürgersteig. Sie sind gezwungen, am Rand der Fahrbahn zu gehen und müssen im Begegnungsverkehr mit Kraftfahrzeugen häufig seitwärts in die kleine Grünfläche treten, um einer Gefährdung auszuweichen.

Die Gefahren angesprochen

Darauf haben einige Einwohner während eines Bürgergespräches der Partei aufmerksam gemacht. Dies nahmen die Christdemokraten in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung zum Anlass, die Herstellung eines verkehrssicheren Fußweges von der Böhlstraße zu den beiden dort gelegenen Einkaufsmärkten zu beantragen. Alle Parlamentarier unterstützten den Antrag und so wurde der Gemeindevorstand mit einem einstimmen Beschuss beauftragt, für Abhilfe zu sorgen.

Besonders gefährlich ist der Bereich für Kinder, insbesondere Schüler der Schule am Katzbachtal, die gern die Märkte aufsuchen. Gleichermaßen gilt dies auch für Besucher der Mehrzweckhalle, insbesondere bei den dort stattfindenden sportlichen Veranstaltungen. Im Winter engt zusätzlich Schnee, der an den Fahrbahnrand geschoben wird, die Straße ein, und dann wird es für Fußgänger besonders gefährlich.

Trampelpfad als Abhilfe

Eventuell könnte ein inzwischen gern von Kindern und Jugendlichen genutzter Trampelpfad für Abhilfe sorgen, wenn dieser verkehrsgerecht ausgebaut würde. Auf jeden Fall würde ein neu entstehender Fußwege die Verkehrssicherheit auch für die Besucher des Waldschwimmbades gewährleisten, die im Sommer per Pedes zu dieser beliebten Freizeiteinrichtung unterwegs sind.

Fraktionsvorsitzender Toni Soller wünscht sich die Beteiligung des Ortsbeirates an den weiteren Schritten. Ferner plädiert er dafür, im Rahmen der Prüfung von Bauanträgen für solche Objekte auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen, um insbesondere für Fußgänger einen Unfallschutz und einen fußgängerfreundlichen Weg zu schaffen. (red/phi)

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