Die Parkplätze Ottersbach und Strampen an der Autobahn 7 sollen erweitert werden

Mehr Platz für Lastwagen

Mehr Platz für Lastwagen: Der derzeitige Standort des Parkplatzes Ottersbach an der Autobahn 7 wird aufgegeben. Die Anlage soll näher an die Ausfahrt Niederjossa gerückt und deutlich erweitert werden. Foto: Eisenberg

Niederjossa. Mehr Platz für rastende Lastwagen und Autos soll an der Autobahn 7 bei Niederjossa geschaffen werden. Hessen Mobil plant den Aus- beziehungsweise Neubau der Autobahnparkplätze Strampen und Ottersbach.

Mit Jahresbeginn wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, teilt Cornelia Höhl von Hessen Mobil mit. Beide Parkplätze sollen mit WC-Anlagen und deutlich mehr Stellplätzen ausgestattet werden. Der Parkplatz Strampen, der zwischen Hattenbacher Dreieck und der Ausfahrt Niederaula liegt, bietet bisher 31 Auto- und vier Lastwagenstellplätze. Er soll auf 40 Autoparkplätze (inklusive zwei Behindertenparkplätze) sowie 24 Lastwagen- und zwei Busparkplätze ausgebaut werden.

In der Gegenrichtung wird der bisherige Standort des Parkplatzes Ottersbach nahe des Hattenbacher Dreiecks aufgegeben.

Auf gleicher Höhe

Die Anlage wird näher an die Autobahnausfahrt Niederaula gerückt, sodass beide Parkplätze fast auf gleicher Höhe liegen. Bot der Parkplatz Ottersbach am bisherigen Standort 25 Auto- und zwei Lastwagenstellplätze, sehen die Planungen für den Neubau 14 Auto-, 19 Lastwagen- und zwei Busparkplätze vor.

Noch bis zum vierten März liegen die Baupläne zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Einwände und Stellungnahmen können bis 18. März an das Regierungspräsidium gerichtet werden. Wann die Genehmigungsverfahren abgeschlossen sein werden und die Bauarbeiten beginnen, stehe derzeit noch nicht fest, sagt Cornelia Höhl.

Laster fahren trotzdem ab

Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach steht den Bauplänen grundsätzlich positiv gegenüber, weil dadurch die Situation parkender Lastwagen im Gemeindegebiet entspannt werde. „Zwei zusätzliche Parkplätze werden allerdings noch nicht verhindern, dass Lastwagen für ihre Pausen von der Autobahn abfahren“, sagt Rohrbach.

Die Gemeinde lege allerdings Wert darauf, dass für das ablaufende Oberflächenwasser eine Rückhalteeinrichtung gebaut werde. Anderenfalls könne der Ottersbach die Wassermassen nicht mehr fassen. Probleme fürchtet man in Niederaula auch beim Anschluss der Toilettenanlagen an das örtliche Kanalnetz. Da die Abwässer aus einer reinen Toilettenanlage besonders stark verschmutzt seien, will die Gemeinde für deren Entsorgung eine angemessene Vergütung.

Auch die Wege, die durch den Bau in Mitleidenschaft gezogen oder verlegt werden müssen, sollen nach dem Willen der Marktgemeinde danach vom Bauträger wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt werden.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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