Kindertagesstätte Oberaula nach umfangreicher Sanierung wieder in Betrieb genommen

Mehr Platz für Kinder

Eingerahmt von Betreuerinnen und „Offiziellen“ (rechts Pfarrer Rainer Knoth) freuten sich die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte in Oberaula darüber, dass sie am Sonntagnachmittag endlich ihre neuen Räume in Beschlag nehmen durften. Foto: Löwenberger

Oberaula. Mit einer Feierstunde ist der evangelische Kindergarten in Oberaula nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten am Sonntagnachmittag wieder in Betrieb genommen worden.

Bereits im Jahr 2010 habe man mit der Planung für den Umbau begonnen, um auch Platz zu schaffen für die Kinder unter drei Jahren, berichtete Pfarrer Rainer Knoth. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Schäfer sowie mit der Kommune und deren Kindergarten im Ortsteil Hausen. Viele Elemente, wie zum Beispiel die attraktive Spiellandschaft oder die kindgerechten Sanitärräume und Wickelplätze seien so gemeinsam entwickelt und in beiden Horten vergleichbar umgesetzt worden. Die beiden je etwa 100 Quadratmeter großen, miteinander verbundenen und dank vieler neu geschaffener Fenster lichtdurchfluteten Gruppenräume bieten jetzt Platz für 40 Kinder.

Neben- und Sozialräume

Noch einmal 100 Quadratmeter stehen für Neben- und Sozialräume und einen im Obergeschoss befindlichen Multifunktionsraum zur Verfügung. Letzterer ist allerdings noch nicht ganz fertig, weil noch eine Rettungstreppe fehlt. Auch eine zweite Spiellandschaft und die Gestaltung des Außengeländes sind noch in Arbeit.

Kindergartenleiterin Jutta Scheidemantel, Bürgermeister Klaus Wagner und auch Pfarrer Knoth sind allerdings überzeugt, dass auch diese Arbeiten bald erledigt sein werden, da sich bei den vergangenen Aktionen mehr als 100 Helferinnen und Helfer vorbildlich engagiert hätten. Weitere Privat- und Geschäftsleute hätten mit großzügigen Sach- oder Geldspenden zum erfolgreichen Umbau beigetragen.

Über 250 000 Euro hat die Umgestaltung gekostet, 120 000 Euro kamen vom Land Hessen, 113 000 steuerte die Kommune bei und die Landeskirche Kurhessen-Waldeck war mit 11 000 Euro beteiligt. Für die jetzt noch anstehenden Maßnahmen sind weitere Spender und Helfer höchst willkommen.

Am Ende der Feierstunde übergab Bürgermeister Wagner noch 90 Euro aus der Spielaktion am 18. Juni auf dem Marktplatz zum 250-jährigen HZ-Jubiläum an Pfarrer Knoth .

Von Bernd Löwenberger

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