Zurück in die Vergangenheit: Steinzeitfreunde Hausen entfachen am Sonntag ihr Feuer

Mammutblut und Hügelgräber

Das HR-Fernsehen war bei den Steinzeitfreunden in Hausen zu Gast um im Hessentipp am kommenden Freitag auf die Veranstaltung am 11. Januar hin zu weisen. Foto: Löwenberger

Hausen. Im Oberaulaer Ortsteil Hausen lebt am Sonntag, 11. Januar, ab 14 Uhr die Steinzeit wieder auf. Wie auch in den Vorjahren wird versucht, mit Steinzeitwerkzeug ein Feuer zu entfachen. Für Kinder und mutige Erwachsene gibt es steinzeitliche Aktivitäten und Stockbrot überm Lagerfeuer. Die altsteinzeitlichen Funde vom Birket Hausen werden ausgestellt, dazu nachgefertigte Werkzeuge und Modelle.

Die Männer der Steinzeitfreunde werden die Besucher wieder verköstigen. Mammutblut, Honigmet aus dem Feuertopf, Feuerwurst, Feuerwasser, Mammut-Biestmilch und Mammut-Fladen werden zu steinzeitlichen Preisen den Besuchern angeboten. Sonderthema ist Wohnen und Sterben in der Steinzeit.

Rekonstruierte Wand

Vor 3400 Jahren hatten die Menschen der Bronzezeit die gleichen Wärmedämmwerte in ihren Behausungen wie wir im Jahre 1995. Diese verblüffende Tatsache zeigt eine kleine Ausstellung. Eine rekonstruierte Wand aus der Bronzezeit und Erklärungen hierzu werden ausgestellt.

Der Riebelsdörfer-Steinzeitexperte Georg Blumenauer ist auch wieder dabei. Ein Hausmodell und das Modell eines Hügelgrabes sind zu sehen. Er beantwortet auch gerne Fragen rund um die Steinzeit.

Der Eintritt zu den Steinzeitfreunden auf dem Steinzeitplatz Hausen neben dem Sportplatz ist frei. Wer noch mehr erfahren will, dem sei der „Hessentipp“ im HR-Fernsehen am Freitag, 9. Januar, zwischen 18.45 und 19.15 Uhr empfohlen. Dort wird das Steinzeitfeuer vorgestellt. (lö)

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