Fulminantes Feuerwerk in Oberaula – Mehrere tausend Besucher beim 25. Fest

Lichtermeer am Osterteich

Zum 35. Mal fand am Oberaulaer Osterteich das See- und Lichterfest des Verkehrs- und Gewerbevereins Oberaula statt. Bei trockenem Wetter mit erträglichen Temperaturen bestaunten mehrere tausend Menschen das Schauspiel. Foto: Löwenberger

Oberaula. „Jetzt wissen sie, warum es in diesem Jahr einen Euro teurer ist“, tönte die Stimme von Bürgermeister Klaus Wagner in der späten Samstagnacht über den Osterteich, nachdem das letzte Licht am Himmel verglüht war.

Länger als eine halbe Stunde hatten zuvor mehrere tausend Besucher aus nah und fern am Ufer des kleinen Teichs am Osterbach gestanden und gebannt in den Himmel geschaut. Dort hatten die Meister der Pyrotechnik im wahrsten Sinne des Wortes ein Feuerwerk abgebrannt, das mit allem, was die moderne Technik zu bieten hat, das Publikum begeisterte.

Gäste aus Frankreich

Die weiteste Anreise zu dem sehenswerten Schauspiel aus Licht, Wasser und Musik in idyllischem Ambiente hatte wohl eine Gruppe aus der südfranzösischen Patenstadt Marsanne, die derzeit in der Knüllgemeinde weilt und sich das Spektakel natürlich nicht entgehen ließ.

Das 35. See- und Lichterfest des Verkehrs- und Gewerbevereins Oberaula stand unter einem guten Stern. So hatte Petrus nach einigen „Tiefschlägen“ in der Vergangenheit für eine trockene, und wenn auch nicht laue, so doch erträglich warme Nacht gesorgt, was sich zuträglich auf die Besucherzahl auswirkte.

Dichte Wolken verhinderten nach dem Feuerwerk allerdings den Blick auf die Sternschnuppen des Meteorschwarms der Perseiden, der in diesen und den nächsten Tagen über uns hinweg zieht und in diesem Jahr besonders prächtig ausfallen soll.

Bereits ab 19 Uhr hatten sich die Besucher auf dem Festplatz oberhalb des Osterteichs bei angenehmer Musik mit Speisen und Getränken versorgen können und für die Kinder war für allerlei Kurzweil gesorgt. Auch nach dem Höhepunkt des Abends trafen sich dort noch viele Besucher zu einer fröhlichen Runde und einem nächtlichen Plausch, wenngleich man für Bratwurst und Bier wegen der großen Nachfrage ein wenig anstehen musste.

Von Bernd Löwenberger

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