Stromtrasse war Thema bei Veranstaltung der SPD

Kritik an Suedlink beim Sommerfest

Trafen sich beim Sommerfest der SPD Niederaula: (von links) der Fraktionsvorsitzende Bernhard Hirschbrich, der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Walter Freund, Bürgermeister Thomas Rohrbach sowie der Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke. Foto: nh

Niederaula. Auf ihren ursprünglich vorgesehenen Festredner musste die SPD Niederaula bei ihrem Sommerfest verzichten. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, musste seine Teilnahme aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten sowie der Ukraine kurzfristig absagen. Roth vertrat Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier in Berlin und konnte daher nicht in seinen Heimatwahlkreis kommen.

Der Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke sprang kurzfristig ein und übernahm die Festrede im voll besetzten Bürgerhaus in Niederaula. Warnecke berichtete unter anderem über den Sachstand der Planungen für die neue Stromtrasse „Suedlink“ und stellte den Bedarf für die Trasse in der derzeit geplanten Form in Frage.

Auch zu der geplanten Trassenführung, dem Mindestabstand zu Wohngebieten sowie der Bürgerbeteiligung äußerte sich Warnecke kritisch und versprach, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für Niederaula und die Region einzusetzen.

Keine neue Bahntrasse

Neben aktuellen landespolitischen Themen, die Waldhessen betreffen, thematisierte Warnecke auch die Planungen für eine mögliche Neubau-strecke Fulda-Bad Hersfeld der Deutsche Bahn AG. Eine Umsetzung erwartet Warnecke in der diskutierten Variante jedoch nicht. Die Planungen zur Trassenführung sowie die Bedarfsermittlung seien wenig konkret und nicht belastbar, so Warnecke.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Hirschbrich berichtete über die Aktivitäten der SPD in der Gemeindevertretung sowie über den Sachstand bei den Straßen- und Kanalbaumaßnahmen.

Grußworte überbrachte im Anschluss auch der Bürgermeister der Marktgemeinde Niederaula, Thomas Rohrbach. (red/jce)

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