Gelungener Abend mit „Herrn Conradi“ in Oberaula

Konzerterlebnis im Hotelpark

Liedermacher, Komponist und Texter aus Untergeis: „Herr Conradi“ im Park des Oberaulaer Hotels „Zum Stern“. Fotos: Löwenberger

Oberaula. Traumhaftes Wetter, paradiesische Kulisse, spannende Geschichten in wohlklingenden Liedern und leckere Häppchen in entspanntem Ambiente bescherten rund 100 Gästen im Park des Oberaulaer Hotels „Zum Stern“ einen genussvollen Abend, an den sie sich noch lange erinnern werden.

Es waren ein paar Stunden Auszeit, ein kleiner Kurzurlaub, was der Hobbymusiker „Herr Conradi“, alias Hans Heinrich Conradi mit seiner ungewöhnlichen Musik und das Team des Hotels „Zum Stern“ mit seinem kulinarischen Angebot ihren Besuchern boten. Nur ausgerüstet mit seiner Gitarre und einem kleinen Verstärker, trug Conradi (fast) unplugged seine Geschichten zur Gitarre vor, teilweise Gedichte, von Rilke zum Beispiel, meist aber mit eigenen Texten, geschrieben für besondere Ereignissen oder entstanden aus dem täglichen Leben, anschließend vertont und arrangiert.

Kaum ein Song war den Zuhörern bekannt, war also für das Publikum vor Ort eine Premiere und die meisten Lieder kamen sehr gut an. Am ehesten erinnert Conradi an Reinhard Mey, ein wenig vielleicht auch an Peter Horton oder an Konstantin Wecker. Musikalisch perfekt, stimmlich prägnant, sprachlich sauber formuliert und höchst verständlich prononciert, werden Wort und Musik zur überzeugenden Einheit.

Das Hotelfach hat der Hobbykünstler von der Pike auf gelernt, hat dort Karriere gemacht und ist jetzt in der IT Branche erfolgreich tätig. Aufgetreten ist er bisher meist auf Familien- oder Firmenfeiern und dann beim „Open Door“ in Neu-Isenburg, vergleichbar dem Jazz-Festival in Bad Hersfeld, bei einer befreundeten Gastwirtin. Das hat Auswirkungen gehabt. Mittlerweile gibt es eine professionell erstellte CD in kleiner Auflage, die Anfragen nach Auftritten häufen sich und wie es weiter geht, weiß der Musiker im Moment nicht so ganz genau.

Von Bernd Löwenberger

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