Knappe Entscheidung in Olberode: Theresa Diehl zur Heidelbeerkönigin gewählt

Kniefall vor der Majestät

Flankiert von ihren Mitbewerberinnen, Madeleine Berg, Annika Hauser Diana Fröhlich und Magdalena Naß (von links) freute sich Theresa Diehl (Mitte) über den Titel der ersten Olberöder Heidelbeerkönigin. Im Hintergrund Festausschussmitglied Lothar Maurer, Ortsvorsteherin Marnie Wagner und Moderator Robert Pfalzgraf (von links). Foto: Löwenberger

Olberode. Spannend ging es am Sonntagnachmittag an der Heidelberghütte im Oberaulaer Ortsteil Olberode zu. Wohlwissend, dass er vier junge Damen würde enttäuschen müssen, zögerte Robert Pfalzgraf die Proklamation der ersten Heidelbeerkönigin immer wieder hinaus.

Schließlich aber gab es kein Entkommen mehr und die Kleinste wurde die Größte. Erste Olberöder Heidelbeerkönigin ist Theresa Diehl. Ihre vier Mitbewerberinnen nahmen es – zumindest äußerlich – gelassen auf, gratulierten brav und freuten sich mit der Siegerin.

In mehreren Spielrunden hatten die Mädchen mit ihren Helferteams Geschick und Schnelligkeit, Anmut und Allgemeinwissen unter Beweis stellen müssen. Vor- und Hauptrunde gingen zu je einem Drittel in die Bewertung ein, das letzte Drittel ergab sich aus einem Zuschauer-Voting am Sonntagnachmittag. Sehr knapp sei das Ergebnis gewesen, erklärte Moderator Pfalzgraf, weshalb er kein weiteres Ranking bekannt geben wollte.

Standesgemäß

Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der Oberaulaer Bürgermeister, Klaus Wagner, der „Ihre Majestät“ standesgemäß mit einem Kniefall in ihrem neuen Amt begrüßte.

Im Vorfeld der 650-Jahrfeier und besonders zu den Feierlichkeiten vom 5. bis 7. September 2014 soll die Königin den Ort bewerben und repräsentieren.

Exklusivinterview im Radio

Blumen und Geschenke gab es für alle Teilnehmerinnen. Die neue Königin erhielt neben Krone und Schärpe auch noch ein Fotoshooting von einem ortsansässigen Studio, und Radio FFH meldete Interesse an einem Exklusivinterview an. (lö)

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