Einwohner von Kirchheim und Niederaula gründeten den Verein „Pro Region Aulatal“ – Einsatz gegen Lebensraumschädigung

Klares Votum gegen Suedlink-Trasse

Das Vorstandsteam des neuen Vereins: Um gezielt gegen den Bau der „Suedlink“ Stromtrasse vorgehen zu können gründeten Kirchheimer und Niederaulaer Bürger den Verein „Pro Region Aulatal“. In den Vorstand wurden gewählt (von links): Alexander Hinz (Vorsitzender), Cornelia Tippelt (Stellvertreterin), Peter Abel (Kassenwart), Heike Pfaff (Schriftführerin) und als Kassenprüfer Christine Ickler und Gerhard Pfaff. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Bereits am Donnerstagabend der vergangenen Woche waren rund 40 Bürgerinnen und Bürger aus der Großgemeinde Kirchheim und der Marktgemeinde Niederaula in der Scheune an der Aula in Kirchheim zusammengekommen, um den Widerstand gegen die geplante „Suedlink“ Stromtrasse zu organisieren.

Nach einigen Einführungsworten, Erläuterungen und Diskussionen wurde der Verein „Pro Region Aulatal“ gegründet. Ziel des Vereins, der die Gemeinnützigkeit anstrebt, ist, sich für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensbedingungen und gegen die Schädigung des natürlichen Lebensraumes der Menschen einzusetzen.

35 Mitglieder traten bei

Zum Vorsitzenden wurde Alexander Hinz, als seine Vertreterin Cornelia Tippelt gewählt. Peter Abel wurde Kassenwart, Heike Pfaff Schriftführerin. Insgesamt traten an diesem Abend 35 Personen dem Verein bei. Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch hatte seine Unterstützung bereits im Vorfeld zugesichert, der verhinderte Niederaulaer Gemeindechef, Thomas Rohrbach, ließ seine Zusage zur Unterstützung durch Jörg Keileweit übermitteln.

Erste Aktivitäten

Bereits am Dienstagabend traf sich der erweiterte Vorstand zu einer konstituierenden Sitzung in der Scheune an der Aula, Hier wurde untere Anderem beschlossen, ein Vereinslogo zu kreieren und Kontakt und Kooperation mit gleichgesinnten Institutionen, Vereinen und Bürgerinitiativen zu suchen. Desweiteren sollen mindestens vier Arbeitsgruppen gebildet werden: Öffentlichkeitsarbeit und PR, Planung und Durchführung von Aktionen, Informationsbeschaffung und Aufbereitung, Aufbau eines Netzwerkes Bürgerinitiativen.

Vorrangiges Ziel des Vereines ist es jetzt erst einmal, weitere Mitglieder zu gewinnen. Auch dazu wurden Strategien entwickelt. Unter dem Vereinsnamen „Pro Aktion Aulatal“ wurde in dem globalen Netzwerk „Facebook“ bereits eine Gruppe etabliert.

Von Bernd Löwenberger

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