Kirche will Heimat sein

Mit einem von Pfarrerin Elke Henning sehr einfühlsam und würdig gestalteten Festgottesdienst feierten die evangelischen Christen der Kirchengemeinde Kerspenhausen am Sonntag in großer Dankbarkeit den 500. Geburtstag ihres Gotteshauses.

Die Seelsorgerin bezeichnete die Kirche als einen Raum, der im Sichtbaren das Unsichtbare erahnen lasse: „Gott hat uns so lieb, wie wir sind!“ Ausgehend vom Gleichnis des Senfkorns sprach sie von den Samenkörnern des Gottvertrauens, die über fünf Jahrhunderte hinweg in die Herzen der Menschen gelegt worden und in ihnen gewachsen seien. Tief bewegt versicherte sie den Kerspenhäusern, dass ihre Kirche ihnen immer Heimat sein wolle. Im Anschluss an den von einem kleinen Festchor musikalisch umrahmten Gottesdienst, bei dem Brot und Trauben durch die Reihen gereicht wurden, wurde rund um die Kirche mit Kartoffeln und „Duckfett“, Bratwurst, Getränken sowie Kaffee und Kuchen gefeiert. (apl) Foto:Apel

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