Kerspenhausen und Hilperhausen sollen an die Bad Hersfelder Kläranlage angeschlossen werden

Hier soll künftig auch Abwasser aus der Marktgemeinde gereinigt werden: Die Niederaulaer Gemeindevertretung hat den Anschluss von Hilperhausen und Kerspenhausen an die Bad Hersfelder Kläranlage auf den Weg gebracht. Foto: Archiv

Kerspenhausen. Die Niederaulaer Ortsteile Kerspenhausen und Hilperhausen sollen an die Bad Hersfelder Kläranlage angeschlossen werden.

Eine entsprechende öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Stadt Bad Hersfeld hat die Niederaulaer Gemeindevertretung während ihrer Sitzung am Freitagabend im Dorfgemeinschaftshaus Niederjossa mit den Stimmen von SPD und Grünen ohne Gegenstimme auf den Weg gebracht. Laut Beschlussvorlage des Gemeindevorstandes hatte ein Ingenieurbüro in einer Machbarkeitsstudie den Anschluss an das Bad Hersfelder Kanalnetz angesichts ansehender Investitionen in der Kerspenhäuser Kläranlage als wirtschaftlichste Zukunftsvariante ermittelt. Dafür soll eine 1,6 Kilometer Abwasserleitung von Kerspenhausen nach Asbach verlegt werden. Die bisherige Kerspenhäuser Kläranlage habe dann nur noch die Funktion eines Regenüberlaufs. Keine Mehrheit fand der fraktionslose Gemeindevertreter Tom Müller für sein Ansinnen, dass zu den Sitzungen des Beirats, der die Zusammenarbeit in Sachen Kläranlage kooperiert, auch Vertreter der kommunalen Bau- und Umweltausschüsse einzuladen sowie die Beiratsmitgleider – für die Marktgemeinde sind das Bürgermeister und Bauamtsleiter – in der Vereinbarung zur Suche nach wirtschaftlichen und ökologischen Lösungen für die Abwasserentsorgung zu verpflichten.

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