Kälber-Unfall: Polizei sucht nach Ursache

Fulda. Nach dem schweren Lkw-Unfall auf der A7, bei dem am Dienstagmorgen 39 Kälber verbrannt sind, laufen die Ermittlungen. Nach Auskunft des Leiters der Autobahn-Polizeistation Petersberg, Dieter Rosenberger, gibt es noch keine näheren Anhaltspunkte zur Unfallursache. Der bei dem Unfall verletzte Straßenarbeiter schwebt nicht in Lebensgefahr. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Transporter nicht überladen

40 Kälber sterben in brennendem Lastzug auf der A7

Bei dem erst 19-jährigen Fahrer des Lastwagens handelt es sich um den Sohn des Fuhrunternehmers, der eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer macht. In diesem Fall kann man bereits ab 18 Jahren auch Lastwagen lenken. Nach ersten Erkenntnissen war der Viehtransport mit über 200 zwei Wochen alten Kälbern allerdings wohl nicht überladen. Die Tiere waren auf zwei Ebenen transportiert worden.

Weil offenbar die Hydraulik der Rampe zur oberen Ebene versagt hatte, konnten 39 Tiere nicht mehr rechtzeitig gerettet werden. Näheres sollen die weiteren Ermittlungen ergeben, in die ein Sachverständiger eingeschaltet wurde. Am Unfallort hatte auch eine Veterinärmedizinerin die Lage begutachtet. Wegen der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die A7 am Dienstag noch bis 17 Uhr gesperrt. (kai)

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