Gesamtschule Niederaula verabschiedet Abschlussklassen mit Feier in der Sporthalle

Die Hauptstadt im Blick

Im Konfettiregen: Die Klasse R10a der Gesamtschule Niederaula nach ihrem Liedbeitrag auf der Verabschiedungsfeier, die unter dem Motto Berlin stand. Foto: nh

Niederaula. „Berlin ist eine Reise wert“ heißt es im Allgemeinen. Die Gäste der Verabschiedungsfeier an der Gesamtschule Niederaula mussten nicht so weit fahren, denn die Abschlussklassen hatten die Hauptstadt als Motto der Feier gewählt.

Wie in jedem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Michael Nöding und der künstlerischen Betreuung von Claus Eckardt und Anja Jahn eine großartige Kulisse gebaut. Der Berliner Bär, die Litfasssäule und die unvermeidlichen Baustellen waren ebenso zu sehen wie die Skyline. Nach dem Grußwort der Ersten Kreisbeigeordneten Elke Künholz sprach Bürgermeister Volker Jaritz aus Breitenbach/H. stellvertretend für seine Kollegen aus den Nachbargemeinden den Abgängern ermutigende Worte zu.

Die Klassen G10a, G10b und R10a hatten neue, individuelle Texte zu den Liedern „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen, „Applaus, Applaus“ von den Sportfreunden Stiller und „Auf uns“ von Andreas Bourani gedichtet, deren Darbietung beim Publikum sehr gut ankam. Ebenfalls viel Applaus erhielt die Instrumentalgruppe des Jahrgangs 6, die ihr beträchtliches Können zeigte. Für die Elternschaft richtete Stefan Ostertag das Wort an die Schülerinnen und Schüler.

Eigenverantwortlich handeln

Der scheidende Schulleiter Lutz Seibel wies in seinem Redebeitrag darauf hin, dass die Schule nur Möglichkeiten eröffnen könne, damit müsse nun jeder eigenverantwortlich umgehen und das Beste daraus machen. Es sei wichtig, im Leben eine Balance von Geben und Nehmen zu finden. Außerdem nutzte er die Gelegenheit bei seiner letzten Abschlussrede allen Beteiligten und Unterstützern ausdrücklich für ihren Einsatz für die Schule zu danken.

Den größten Teil des Abends nahm die Zeugnisausgabe in Anspruch, bei der alle Klassen eine Rede vortrugen und sich bei ihren Lehrern bedankten. Bei Würstchen und kalten Getränken ließ man den warmen Sommerabend ausklingen. (red/jce)

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