Verein für Heimat und Brauchtum lud zum fünften Markttag nach Hausen ein

Handwerk aus der Region

Alles selbst hergestellt: Selbst gemachte Armbänder verkauften Lena (neun Jahre) und ihr Bruder Jannis (fünf Jahre ) Karsch beim Markttag in Hausen. Jürgen Schulz entwarf Kreatives aus Holz. Fotos:  Rose

Hausen. Der Hof und die Scheune der Familie Klinger in Hausen verwandelte sich am Ostersamstag zum dritten Mal in einen quirligen Marktplatz: In der insgesamt fünften Auflage – dazu gehört auch der Herbstmarkt – hatten die Mitglieder des Hausener Vereins für Heimat und Brauchtum zum Markttag eingeladen.

Das Wetter meinte es gut, die Sonne schien und so zog das Areal bereits zur Mittagszeit viele Gäste an: Im Freien wurde Handwerkliches aus der Küche, der Nähstube oder der Natur geboten. Lars Burkhardt hatte handgefertigte Krabbelschuhe aus Leder mit im Gepäck, Holzkünstler Jürgen Schulz überzeugte an der Motorsäge: Er gestaltete mit jeder Menge Geschick hölzerne Blumen und Herzen.

Süßes und Praktisches

Süßes und Praktisches gab es am Stand von Imker Karl Heinz Hellwig und seiner Frau Bärbel zu kaufen. Die Damen des Frauenstammtisches warteten mit frischem Brot aus dem Hausener Backhaus auf: Nicole Spohr, Steffi Villmeter und Irene Eckhardt sowie weitere Helferinnen hatten 60 Laibe vorbereitet. Allerorten lockte der Duft von Gebratenem und Gebackenem: Neben Würstchen vom Grill reichten Maurice Rühl und Maximilian Pfalzgraf vom Sportfischerclub Oberaula Fischbrötchen und geräucherte Forellen.

In der Scheune ließen sich die Gäste selbst gemachten Kuchen und Waffeln oder ein zünftiges Bierchen schmecken.

Ortsvorsteher Jörg Albert war sehr zufrieden: „Der Zusammenhalt ist prima, hier packt jeder mit an.“

Zum Abschluss des Markttages verabschiedeten sich die Hausener traditionell vom Winter – mit einem Osterfeuer. Auf der Bühne heizte die Band „Bäck to the future“ ordentlich ein.

Von Sandra Rose

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