100 Kinder gingen am Wochenende am Oberaulaer Osterteich auf die Suche

Großes Rennen um 750 Eier

Stolze Finder: Aliyah Siebert (links) und Johanna Lipphardt waren mit ihrer Ausbeute ausgesprochen zufrieden.

Oberaula. Fiona Weishaupt hatte einen ganz klaren Auftrag. Und der lautete, den Jüngsten beim Suchen zu helfen und gegebenenfalls den tierischen Spürsinn zu nutzen. Denn der war am Samstagnachmittag am Oberaulaer Osterteich gefragt: Zum 19. Mal hatten Ute Battenberg, ihre Helfer und die Landfrauen zur Ostereiersuche eingeladen. Etwa 100 Kinder strömten mit ihren Eltern und Großeltern an das kleine Gewässer, um im hohen Gras auf Suche zu gehen. Organisiert worden war das Spektakel vom Verkehrs- und Gewerbeverein.

Doch bevor sich Körbchen um Körbchen der Kinder füllten, schlüpften zunächst die Helfer – die teilweise aus Hamburg angereist waren – in die Rolle des Osterhasens: Kurz nach Mittag verteilten sie 750 hart gekochte und bunt gefärbte Eier auf dem Areal. Kurz nach halb Drei wurde es dann richtig spannend. Die gewieften Sammler kamen mit Tüten und Taschen und warteten mit großen Augen auf den ersehnten Startschuss.

Ute Battenberg machte es wie immer spannend. Hinter weiß-rotem Flatterband formierte sich die Meute, manche tänzelten aufgeregt hin und her oder wünschten sich gegenseitig Glück. Kaum gab das Band den Weg frei, stürmten die Kinder los, den Blick konzentriert nach unten gerichtet. Ein wenig erleichterte Bedingungen gab es für die Kindergartenkinder: Die Jüngsten suchten auf einer eigenen Wiese mit mehr Ruhe und häufig begleitet von emsigen Eltern und Großeltern.

Kuchen von den Landfrauen

Nach kurzer Zeit waren die Flächen dann aber im wahrsten Sinne des Wortes abgegrast. Aliyah Siebert (9) und Johanna Lipphardt (9) waren mit ihrer Beute ausgesprochen zufrieden und trugen ihre Fundstücke nach Hause. Bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen der Landfrauen klang die Suche gemütlich aus.

Von Sandra Rose

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