Festliches Kirchenkonzert bleibt in Erinnerung

Astrid Harzbecker: Gesang mit Können und Gefühl

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Dank für Musikgenuss: Pfarrerin Hannelore Weide-Jatho (rechts) bedankte sich bei Astrid Harzbecker und Hans-Jürgen Schmidt mit einem Blumenstrauß.

Breitenbach/H. Die ehemalige Gewinnerin des Grand Prix der Volksmusik, Komponistin, Texterin und Sängerin Astrid Harzbecker eröffnete das Kirchenkonzert in Breitenbach/H. mit einem alten „Lied der Taiga“ und berühmten russischen Volksliedern.

Der Mann an ihre Seite (nicht nur musikalischer Begleiter, sondern auch ihr Ehemann und Komponist) Hans-Jürgen Schmidt vervollständigte das Konzert mit anspruchsvollen Musikstücken auf seinem E-Piano. Es klang so, als wäre das ganze Orchester hier anwesend, und man konnte förmlich die ganze Traurigkeit der Melodien spüren.

Sehr offen sprach die Künstlerin über das Private. So erfuhren die Zuhörer, dass sie in Riesa in Sachsen geboren wurde und seit 26 Jahren mit Hans-Jürgen verheiratet ist. Sie wohnen in Holzkirchen in der Nähe von München und sind sehr gläubig. Während der Mann evangelisch ist, gehört Harzbecker der katholischen Kirche an. Beide sind gleichermaßen begeistert von den katholischen Messen und den evangelischen Gottesdiensten.

Eine besondere Verbindung hat Astrid Harzbecker zu ihrer früh verstorbenen Mutter. Das konnte man hören bei ihrem Gesang und auch spüren, wenn sie über die „Mutti“ sprach. „Wer auf Gott vertraut hat, hat nicht auf dem Sand gebaut“. Diese Worte ihrer Mutter trage sie durch das ganze Leben.

Dank dem virtuosen Hans-Jürgen Schmidt erklang die Orgel in der Breitenbacher Kirche besonders schön. Seine einmalige Improvisation erfüllte das ganze Gebäude. Es war ein schöner, ergreifender Moment, wie auch bei den weiteren Stücken von Wolfgang Amadeus Mozart.

Nach fast zwei Stunden endete das Konzert mit dem gemeinsamen Gesang von „Guten Abend, gute Nacht“ und einem Gebet.

Von Natalia Krause

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