Erstes gemeinsames Mittagessen in Oberaula soll Gemeinschaftsgefühl stärken

Genuss an langer Tafel

Auf Einladung der Initiative Nachbarschaftshilfe trafen sich rund 40 Oberaulaer am Donnerstagmittag zu einem gemeinsamen Mittagessen im Vorraum der Mehrzweckhalle. Foto: Löwenberger

Oberaula. Unter dem Motto „Oberaula wird zur Familie“ trafen sich rund 40 Oberaulaer Bürgerinnen und Bürger zu einem gemeinsamen Mittagessen. Bei einer heißen Suppe, deftigem Gulasch mit Klößen und Rotkohl und einem fruchtigen Nachtisch ließ es sich wunderbar und entspannt plaudern. Veranstaltet wurde der gemeinschaftliche Schmaus von der Initiative Nachbarschaftshilfe. Das Catering hatte die ortsansässige Metzgerei Roth übernommen, für die Organisation und Unterstützung vor Ort sorgten Eugena Block, Ellen Groß, Waltraud Pfalzgraf und Helga Völker.

Initiative seit März

Seit März dieses Jahres ist die Initiative der gegenseitigen Hilfe im Aufbau, eine Auftaktveranstaltung fand im Juni im Hotel „Zum Stern“ statt, und das gemeinsame Essen war eine der ersten Aktivitäten. „Wie es mit der Initiative weiter geht muss die Zukunft zeigen“, sagte Bürgermeister Klaus Wagner, eine Vereinsgründung sei nicht ausgeschlossen und möglicherweise fände man dann eine Heimat in der derzeit im Umbau befindlichen Mehrgenerationen-Begegnungsstätte in der ehemaligen Schule.

Wagner bedankte sich bei den freiwilligen Helfern, ohne die ein Drei-Gänge-Menü für gerade mal sieben Euro nicht realisierbar gewesen wäre.

Am Ende der Veranstaltung, die auf alle Fälle wiederholt werden soll und nicht nur ältere und alleinstehende, sondern alle Oberaulaer anspricht, verteilte der Bürgermeister einen Fragebogen, in dem jeder Teilnehmer eintragen konnte, welche Art von Hilfe und Mitarbeit er selbst brauchen oder eben anbieten kann.

Von Bernd Löwenberger

Kommentare