Aula- und Geistalgemeinden haben Angebote für Heranwachsende zusammengefasst

Gemeinsam für die Jugend

Im Einsatz für die Jugendlichen im Aula- und Geistal: Sabrina Baumgartl (links) und Lydia Wagner arbeiten seit dem Jahreswechsel für die gemeinsame Jugendpflege der Gemeinden Niederaula, Kirchheim und Neuenstein. Unser Bild zeigt die Ortsjugendpflegerinnen in den neuen Räumen des Kirchheimer Jugendclubs in der ehemaligen Gaststätte Jagdhof beim Koordinieren des gemeinsamen Angebotes. Foto: Eisenberg

Niederaula/Kirchheim/Neuenstein. Die Gemeinden Niederaula, Kirchheim und Neuenstein gehen bei der Jugendarbeit gemeinsame Wege: Seit dem Jahreswechsel arbeiten die Ortsjugendpflegerinnen Sabrina Baumgartl und Lydia Wagner für den Zweckverband evangelische Ortsjugendpflege Aulatal-Geistal.

Die bisher eigenständigen Angebote der drei Gemeinden wurden damit organisatorisch unter einem Dach zusammengefasst – was für die Jugendarbeiterinnen auch bedeutet, den Erwartungen von drei Bürgermeistern und fünf Pfarrern gerecht werden zu müssen.

Angebote bekannt machen

In einem Faltblatt wollen Wagner und Baumgartl die neuen Angebote bekannt machen, das Konzept soll in den kommenden Monaten weiter verfeinert werden. Sabrina Baumgartl, die mit einer halben Stelle im September die Nachfolge von Andrea Ide in Kirchheim angetreten hat, wird auch in Zukunft schwerpunktmäßig die Angebote im Jugendzentrum der Autobahngemeinde betreuen. Lydia Wagner, die seit 12 Jahren Jugendpflegerin in Niederaula ist, kümmert sich neben der Marktgemeinde jetzt auch um Neuenstein.

Durch die Neuorganisation ändere sich auch die Angebotsstruktur in Niederaula, verdeutlicht sie. Neuenstein sei ihr nicht unbekannt. Für die Jahrespraktikanten, die dort bisher die Jugendarbeit stemmten, war Lydia Wagner Praxisanleiterin. „Zwei Bundesfreiwilligendienstleistende haben eine neue Jungschargruppe ins Leben gerufen“, erzählt die Jugendpflegerin. Auch die Angebote für Kinder und Jugendliche, die Vereine wie die Bergwacht oder der Skiclub machen, sollen eingebunden werden.

Im Grunde steht das gesamte Jugendpflege-Angebot dem Nachwuchs aus allen beteiligten Orten offen. Während die in allen drei Gemeinden existierenden Kindergruppen in der Praxis jeweils von den Einheimischen frequentiert werden, sollen insbesondere die themenorientierten Projekte und die Ferienprogramme Jugendliche aus dem gesamten Einzugsgebiet ansprechen.

Hörspiel und Kochstudio

So plant Sabrina Baumgartl etwa, mit Kindern und Jugendlichen ein Hörspiel zu produzieren. Lydia Wagner kann sich musikalische Angebote vorstellen. „Auch unser Kochstudio soll es weiter geben“, betont sie.

Derzeit arbeiten die beiden Jugendbetreuerinnen das Programm für die Sommerferien aus. Weil mit eineinhalb Stellen die zeitlichen Möglichkeiten begrenzt sind, würden sich Lydia Wagner und Sabrina Baumgartl über weitere ehrenamtliche Unterstützer freuen. „Das müssen nicht nur Jugendliche sein. Denkbar wären auch Erwachsene oder Menschen, die aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind“, verdeutlicht Lydia Wagner.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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