Gemeindevertretung Niederaula lehnt Verkauf ab

Gemeinde behält Häuser vorerst

Kerspenhausen. Die Marktgemeinde Niederaula wird zwei Häuser an der Roßbachstraße in Kerspenhausen vorerst nicht verkaufen. Das hat die Gemeindevertretung am Freitag während ihrer Sitzung in Hattenbach mehrheitlich bei vier Enthaltungen von CDU/AfD und Grünen sowie fünf Gegenstimmen der Fraktionsgemeinschaft CDU/AfD beschlossen.

Den Verkauf hatte die Fraktionsgemeinschaft beantragt. Dabei argumentierte Rolf Müller, die Gemeinde solle die Gebäude zur Konsolidierung der Gemeindefinanzen jetzt veräußern um noch einen annehmbaren Preis zu erzielen.

Weil eines der beiden Gebäude von einem älteren Ehepaar bewohnt wird, warb Bürgermeister Thomas Rohrbach jedoch dafür, das Gebäude zu behalten. Vorausgesetzt, es fielen keine größeren Investitionen an, schränkte Rohrbach ein. Den Verkauf des zweiten Gebäudes, der ehemaligen Sparkassenfiliale, habe der Gemeindevorstand ohnehin schon ins Auge gefasst und eine Kostenschätzung zum Sanierungsbedarf der Fassade in Auftrag gegeben.

Dieses solle abgewartet werden, um dann zu entscheiden, ob ein Verkauf vor oder nach der Sanierung für die Gemeinde unterm Strich mehr einbringe. Die Anregungen des Bürgermeisters hatte Bernhard Hirschbrich (SPD) in einem Änderungsantrag zusammengefasst, der dann auch die mehrheitliche Zustimmung fand. (jce)

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