Besucherandrang zum stehenden Festzug

700 Jahre Hatterode: Ein ganzes Dorf in Feierlaune

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Hatterode. Die Hatteröder hatten zum 700. Geburtstag eingeladen - und die Gäste strömten in Scharen.

Ein stehender Festzug bildete am Sonntag den Höhepunkt des Jubiläumswochenendes. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Einwohner ihr Dorf in ein großes Freilichtmuseum verwandelt. In fast jedem Hof entlang der Grebenauer Straße gab es etwas zu sehen und zu erleben. „Tradition und Moderne“ lautete das Motto des stehenden Festzuges. Und so wurden nicht nur längst vergessene Handwerkstechniken präsentiert, auch zahlreiche Firmen aus der Region präsentierten ihr Angebot. Da wurde gedroschen, gesponnen und geschmiedet, gezimmert und Schafe geschoren. Vereine und Hilfsorganisationen präsentierten ihre Arbeit und ihre Angebote. Für die Kinder waren die Ponys gesattelt, standen Buggy-Fahrzeuge bereit, eine Kutsche drehte ihre Runden und ein richtiger Bagger durfte unter fachkundiger Anleitung selbst bedient werden. Lange Schlangen bildeten sich in der Mittagszeit an den Verpflegungsständen, an denen alle erdenklichen Köstlichkeiten von süß bis herzhaft angeboten wurden.

Auf drei Bühnen gab es ein abwechslungsreiches Programm von der Blasmusik über Dudelsackklänge bis zur Country-Band und von der Tanzgruppe über die Modenschau bis zum Gesangverein. Auf alten Fotos entdeckte manch ein Hatteröder seine Vorfahren. Und über allem schwebte pausenlos der Förstina-Helikopter der mit Rundflügen einen Blick von oben auf das Jubiläumsdorf ermöglichte. (jce)

700 Jahre Hatterode: Stehender Festzug

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