Bürgermeister stellt Einsparpotenziale vor

Freiwillige Aufgaben auf dem Prüfstand

Kirchheim. Die Gemeinde Kirchheim könnte über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bis zu 500 000 Euro einsparen. Dazu müsste sie allerdings alle Einrichtungen wie die Dorfgemeinschaftshäuser, die Gemeindebücherei sowie die Wohn- und Geschäftshäuser, schließen und verkaufen, den eigenen öffentlichen Nahverkehr aufgeben und keine Zuschüsse mehr an Vereine oder Hausbesitzer zahlen.

Zu diesem Ergebnis kommt der Kirchheimer Gemeindevorstand, der im Auftrag der Gemeindevertretung mögliche Einsparpotenziale in der Autobahngemeinde überprüft hat.

Das Ergebnis stellte Bürgermeister Manfred Koch am Mittwoch den Gemeindevertretern vor. Der Gemeindevorstand hat dafür alle Kostenstellen überprüft und die Einsparpotenziale bewertet.

Bei den Personalkosten ist demnach erst durch Einschränkungen des Angebots der Kindertagesstätte oder Kürzungen in der Verwaltung oder im Bauhof eine Einsparung möglich. Bei den Sachkosten lasse sich durch die Schließung einer Einrichtung der größte Spareffekt erzielen. Keine Einsparmöglichkeiten wurden laut Bericht des Gemeindevorstandes bei den Pflichtaufgaben der Kommune gefunden.

Was in Kirchheim künftig auf die Streichliste gesetzt werden könnte, damit werden sich zunächst einmal die Ausschüsse beschäftigen. Dorthin wurde der Bericht von den Parlamentariern einstimmig verwiesen. (jce)

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