Roth und Heiderich freuen sich für Breitenbach

40 000 Euro vom Bund für die Burg

Imposante Anlage: Die Burg Herzberg. Foto: HZ-Archiv

Breitenbach/H. Gute Nachrichten aus Berlin für die Burg Herzberg in Breitenbach. Der Bundestag hat über die Vergabe der Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm V entschieden – und 40 000 Euro haben die Abgeordneten für die Instandsetzung der Burg Herzberg freigegeben. Diesen Erfolg schreiben sich sowohl der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) als auch sein Kollege Helmut Heiderich (CDU) auf die Fahne.

Roth habe sich in Berlin persönlich bei der zuständigen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, und seinen sozialdemokratischen Abgeordnetenkollegen aus dem Haushaltsausschuss für das Projekt eingesetzt, heißt es in dessen Pressemitteilung. Bundesweit werden 156 ausgewählte Denkmalschutzprojekte mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro gefördert.

Insgesamt seien 398 Projektanträge mit einem Volumen von mehr als 62 Millionen Euro eingegangen. „Es freut mich deshalb sehr, dass ich die Kollegen im Haushaltsausschuss von der Notwendigkeit der Sanierungsarbeiten auf der Burg Herzberg überzeugen konnte“, schreibt Heiderich. In den vergangenen Jahren hätten dank der finanziellen Unterstützung des Bundes bereits mehrere Bauabschnitte zur Instandsetzung des Burgareals realisiert werden können. Witterungseinflüsse, Bewuchs und Gefügestörungen im Mauerwerk machten an weiteren Teilen der Burgmauer umfassende Arbeiten erforderlich, um den historischen Bestand und die Verkehrssicherheit zu erhalten. Die Gesamtkosten für den Sanierungsabschnitt liegen laut Heiderich bei 120 000 Euro.

Größte Höhenburg Hessens

Die mittelalterliche Burg Herzberg, erbaut am Ende des 13. Jahrhunderts, ist die größte Höhenburg in Hessen. Seit über 500 Jahren ist die Burg ununterbrochen im Besitz der Familie von Dörnberg, die zur Erhaltung der Festungsanlage eigens eine Stiftung gegründet hat. Die Burg hat sich in den vergangenen Jahren auch überregional einen Namen als kulturelles Denkmal und Festivalstätte gemacht.

„Dass es die Burg nun zum zweiten Mal auf die Förderliste geschafft hat, war ein hartes Stück Arbeit“, so Michael Roth. „Aber es hat sich gelohnt“. (red/nm)

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