Teilnehmer der Kinder-Kultur-Tage in Oberaula hatten Spaß trotz des Wetters

Dauerregen in der Steinzeit

Das Leben im Wald und in der Steinzeit erkundeten die Teilnehmer der Kinder-Kultur-Tage in Oberaula. Foto: nh

Oberaula. „Können wir das im nächsten Jahr wieder machen, nur bitte eine ganze Woche lang“, meinten die Jungen und Mädchen, als die Kinder-Kultur-Tage (Ki-Ku-Ta) 2014 am Zeltplatz in Oberaula beendet wurden. Unter dem Motto: „Natur erleben! Natur genießen!“ hatten sie drei Tage lang ein spannendes Programm erlebt, wobei das Wetter die härteste Prüfung für alle Teilnehmer darstellte.

Zum Auftakt hatte der Verantwortliche, der Vorsitzenden des Ausschusses für Familie, Freizeit und Kultur, Toni Soller, die Kinder begrüßt. Nach dem Aufbau des Gemeinschaftszeltes, machte sich die Schar gestärkt auf zur Wanderung an den Olberöder See. Dort lernten die Teilnehmer die Kunst des Fischens, um sich das Abendessen zu verdienen. Alle gaben ihr Bestes, doch die Fische wollten nicht so recht anbeißen, die Ausbeute war eher gering. So gab es dann doch das übliche Grillgut, das sich alle schmecken ließen.

Die letzten Würstchen waren kaum gegessen, da öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete unaufhörlich die ganze Nacht und den folgenden Tag. Aber das ließ die Stimmung nicht sinken, denn Forstwirt Thomas Müller hatte in der Katzbach interessante Einblicke parat, mit denen er allen einen Einblick in den Beruf des Försters und besonders in den heimischen Wald gab.

Feuer entzünden

Nachmittags wartete am Lagerplatz bereits Ingo Schuster, der aus der Presse und dem Fernsehen bekannte steinzeitliche Alpenüberquerer, der schon häufig zu Gast bei den Steinzeitfreunden in Oberaula-Hausen war. Die Kinder erlebten, wie anstrengend das Leben in der Steinzeit war. Selbst einfache Dinge, wie ein Feuer zu entzünden waren eine riesige Aufgabe.

Nach Dauerregen in der Nacht wurden die Teilnehmer am letzten Tag von der strahlenden Sonne geweckt. Die Teilnehmer bedankten sich ganz herzlich bei den Gemeindemitarbeitern Uwe Stein und Silvio Köbsch, die die Ki-Ku-Ta in besonderer Weise unterstützten. Zum Abschluss des Zeltlagers ließen sich alle Teilnehmer die leckeren Pizzen schmecken.

Für großzügige Spenden gab es ein großes Dankeschön an die Bäckerei Gronowski, den Edeka-Markt Höhnke und die Fleischerei Roth, die erneut zur schmackhaften Verpflegung während der Erlebnistage beigetragen haben. Alle Teilnehmer waren sich einig: „Wir wollen auch in 2015 wieder dabei sein und hoffen dann auf eine volle Woche mit Spiel, Spaß, Spannung und vor allem besseren Wetter“. (red/zac)

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