Musiknacht in Breitenbach mit Geschwistern Hofmann und Wildecker Herzbuben

Curocas rocken den Herzberg

Breitenbach/H. Zum Mekka der Volksmusik und zur Hochburg der Curocas-Fans wird Breitenbach am Fuße des Herzbergs am kommenden Samstagabend, 21. Juli. Im Jahr seines 100. Bestehens lädt der TuSpo 1912 e.V. Blau-Weiß Breitenbach zu dem Musikevent der Extraklasse.

Allein die Curocas, Kultband der 70er- und 80er-Jahre, Garant für Musik der Spitzenklasse und volle Säle und Zelte, Begleitband von G.G. Anderson und Wiege der Wildecker Herzbuben, werden viele ihrer Fans nach Breitenbach locken. Unvergessen sind die Trompetensoli von Wolfgang Schwalm, die einzigartige Stimme des Wilfried Gliem und der volle Sound im Stile eines James Last.

Durchbruch mit „Herzilein“

Den Wildecker Herzbuben, eben diesem Gliem und diesem Schwalm, gelang dann 1989 mit „Herzilein“ der Durchbruch auf die Musikbühnen der Welt. Seitdem begeistern die beiden Schwergewichte nicht nur die Fans der Volksmusik.

Die Geschwister Hofmann, Anita und Alexandra, feierten bereits im Jahr 2008 ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und brachten mit „Wir fliegen“ vor nicht allzu langer Zeit ihr 19. Album auf den Markt.

Ab 20 Uhr am Samstagabend (Einlass ab 19 Uhr) wollen die beliebten Musikerinnen und Musiker im Festzelt am Riegelgrundstadion mit bekannten und mit neuen Liedern ein musikalisches Feuerwerk zünden. „Es gibt keine Vorband und keine Vorheizer“, verspricht der Veranstalter. „Wir gehen gleich in die Vollen.“

Den Auftakt machen – Ladies first – die Hofmann-Schwestern auch mit Siegertiteln aus zahlreichen TV-Show-Wettbewerben. Dass danach die Wildecker Herzbuben ihr „Herzilein“ im Programm haben werden, kann als sicher gelten, aber auch die „Frau Nachbarin“ oder Peter Alexanders „Kleine Kneipe“ könnten zu hören sein. Ein Höhepunkt wird sicherlich der gemeinsame Auftritt der vier Stars. Möglicherweise singen sich Anita und Alexandra, Wolfgang und Wilfried von Abba bis an den Wörthersee.

Ehe die Curocas dann bis in den frühen Morgen zum Tanz aufspielen, wollen die Herzbuben die Volksmusik verlassen und auch mit fetzigem Rock noch mal so richtig Dampf machen.

Die Veranstalter haben übrigens dem grün angestrichenen Winter Rechnung getragen und das gesamte Zelt mit einem Fußboden ausgestattet. Auch der Weg zum Festzelt und das gesamte Umfeld sind, ebenso wie die Parkplätze, so regensicher wie möglich gestaltet. „Niemand muss irgendwo über eine Wiese laufen“, verspricht Bürgermeister Volker Jaritz, der im Übrigen die Musikshow moderieren wird.

Abendkasse

Rund 1000 Gästen bietet das mit Kirmesgarnituren ausgestattete Festzelt Platz, der Vorverkauf ist gut gelaufen, für 29,50 Euro gibt es noch Karten an der Abendkasse.

Von Bernd Löwenberger

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