Abiturientin aus Kerspenhausen engagiert sich für ein Jahr in Kolumbien

Chance für bessere Welt

Deborah Schmidt aus Kerspenhausen engagiert sich ein Jahr in Kolumbien. Foto: nh

Kerspenhausen. „Eine große Chance, diese Welt ein kleines bisschen zu verbessern.“ So betrachtet Deborah Schmidt ihr bevorstehendes soziales Jahr in Kolumbien. Jetzt wurde Deborah Schmidt aus Kerspenhausen im Gottesdienst der Freien Christengemeinde mit einem Gebet ausgesandt.

Die Abiturientin wird zwölf Monate in Medellín, der zweitgrößten Stadt Kolumbiens, in einem Kinderheim für misshandelte Kinder tätig sein.

Liebe und Geborgenheit

„Es ist für mich wichtig, diesen Kindern einen Alltag ermöglichen zu können, in dem sie Liebe und Geborgenheit erfahren. Das ist für mich kein Tropfen auf den heißen Stein sondern das Pflanzen einer Saat.“ In dem Kinderheim von „Jugend mit einer Mission“ lebt die junge Frau mit 20 Mädchen und 20 Jungs zusammen und gestaltet mit ihnen den Alltag: Morgens wecken, Frühstück und Schulbrote machen, zur Schule bringen, Hausaufgaben und Nachmittagsprogramm. „Ich möchte diesen Kindern das weitergeben, was ich in meiner Kindheit erleben durfte: Liebe, Geborgenheit und Unterstützung in jeder Lebenslage.“

Medellín gilt aufgrund der großen Probleme mit Drogen, Prostitution und Gewaltverbrechen als unsicher und wird als gefährlich eingeschätzt. Immer wieder wurde die Kerspenhäuserin gefragt, warum sie ausgerechnet nach Kolumbien gehen wolle.

Der Blick auf andere

Sie möchte ganz bewusst nach ihrer Schulzeit, die sie hauptsächlich für sich und ihre eigene Zukunft genutzt hat, nun ihren Blick auf andere Menschen richten. Die christliche Nächstenliebe sei ihre Motivation, weswegen sie den Aufwand und die möglichen Gefahren auf sich nehme.

Dieser Bibelvers ist Grundlage ihres Handelns: „Geht liebevoll miteinander um, sowie auch Christus euch seine Liebe erwiesen hat. Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben.“ (red/ks)

Weitere Informationen:

http://www.fcg-hef.de/fcg-für-alle/youth-alive/junge-erwachsene

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